Tauber-Gießen ca. 5-6 Std. / 16 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide
Allgemeine Hinweise
Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung
Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet
Landschaftsbewertung: 2 +
Ganzjährig befahrbar
Mindestabnahme: 4 Kanadier (3-Sitzer)
Wehre: 1 Doppelwehr
Beim Befahren der Strecke muss das Kanu 2-3 mal kurz getragen werden
Ganzjährig befahrbar von 8 – 20h
Allgemein ist an Wehranlagen Vorsicht geboten. Die zu den Mühlen bzw. Kraftwerksgebäuden führenden Kanäle und Einlaufbauwerke sind
aufgrund der starken Strömung eine Gefahrenquelle und dürfen nicht befahren oder betreten werden.
Einstiegstelle
Einsetzen Leopoldskanal: A5, Ausfahrt Herbolzheim, L111 bis Rheinhausen-Oberhausen. In Oberhausen beim Rathaus mit Türmchen,
abbiegen in die Rheingase bis Parkplatz am Waldrand. Abladen der Boote direkt an der Einsetzstelle ca. 400m ist nicht mehr möglich.
Die Boote müssen bis dorthin gefahren oder getragen werden.
Link: N48°14'06.6" E007°41'14.0" (48.235171, 7.687228)
Parkplatz Rheingasse:
Link: 48°13'59.0"N 7°41'27.0"E (48.233056, 7.690833)
Ausstiegsstelle
Wittenweier am Sperrwerk
Link: N48°19'39'' E0007°45'06'' (48.327500, 7.751667)
Wittenweier, A5, Ausfahrt Lahr, B36 bis Allmannsweier, L100 bis Nonnenweier, L104 bis Wittenweier. In Wittenweier in die Elzstraße
abbiegen und bis zum Dammdurchbruch beim Bootshaus fahren.
Rastplätze
Griffizbrücke, Rappenkopfbrücke (alter Rappenkopf)
Sehenswertes/Besonderheiten
Blinde Elz, Alte Elz, Rheindamm, Streuobstmuseum, Naturzentrum Rheinauen, Otter, Schildkröten, Eisvögel, Schwäne, Enten, Reiher,Gänse, Spinnen-Ragwurz an der Saukopfbrücke
Streckenbeschreibung:
Das Naturschutzgebiet Taubergießen liegt in einer der wenigen noch erhaltenen Rheinauenland-schaften. Es liegt am rechten Ufer des
Oberrheins zwischen Offenburg und Freiburg.
Es umfasst mit einer Länge von ca. 12 km und einer Breite von bis zu 2,5 km eine Fläche von ca. 1700 ha. Das Taubergießen zeigt sich als eine weitläufige Wiesen- und Waldlandschaft mit einem dichten Gewässernetz. Neben dem Taubergießen gibt es viele miteinander verbundene Alt-arme des Rheins sowie ein ausgedehntes Netz von Quellgewässern. Diese bieten mit ihrem klaren, nährstoffarmen Wasser einen besonderen und seltenen Lebensraum mit einer Vielzahl an seltenen Pflanzen und Tierarten. Ein Teil des Grundwassers vom Rhein sickert in das Tauber-
gießen, so dass die vielen kleinen Altarme heute ganzjährig Wasser führen. Die „Gießen“ werden vom Rheinwasser gespeist, das bei Breisach im Schotter versinkt. Auf seinem Weg durch unterirdische Kieslager gefiltert und tritt in Quell-Töpfen im "Taubergießen" klar und nährstoffarm wieder zu Tage.
Der Name "Taubergießen" stammt von einem gleichnamigen Gewässerlauf im nördlichen Teil des Gebietes. "Gießen" sind von Grundwasser gespeiste Fließgewässer, die für das Naturschutzgebiet besonders charakteristisch sind. "Taub" geht auf eine alte Bezeichnung von Fischern
für ein nährstoffarmes Gewässer zurück. Sehenswert ist es auch dem ursprüngliche Verlauf der Alten Elz zwischen Riegel und Rheinhausen zu folgen. Hinter Rust ist dann der Rheindamm zu überqueren auf die Blinde Elz. Der Länge der Strecke vom Alten Rhein auf die Alte Elz sind ca. 400 m, rechtsherum geht es Richtung Alte Elz, links Richtung Wittenweier. Man kann auch den alten Rappenkopf und den Domkopf weiterfahren. Die enden aber dann direkt im Rhein neben dem Damm.
Das Taubergießen das zweitgrößte Naturschutzgebiet Baden-Württembergs, erstreckt sich von Oberhausen im Süden bis Wittenweier im Norden. Er ist der Dschungel vor der Haustür, Urwald um die Ecke, Oberrheinischer Dschungel bezeichnet. Seine Lage im Oberrheingraben ist mit Ursache für die dort einzigartige Flora und Fauna. Es weist eine hohe Artenvielfalt an Vögeln, Fischen, Insekten, Lurchen und Säugern auf. Für viele Vögel ist das Gebiet auch Winterquartier aber auch Rastplatz für Durchzügler. Hinter dem Leopoldskanal hinter dem Damm wird gestartet. Raststelle befinden sich beim Durchgang (16) sowie (18). Es folgt die früher militärisch genutzte Horchstelle mit riesigen Empfangsanlagen, Schüsseln und Kugeln. Die Portage über den Damm (25) wird meist auch mit einer Pause am Wehrschütz genutzt. Nach knapp 100m mündet der Arm in die Blinde Elz (Seitenarm der Elz). Bei der Saukopfbrücke (28), Beginn weiterer Kahnfahrten. Hier kann man auch eine Rast einlegen. Im Mai und Juni kann man hier das einzigartige Blütenmeer an vielen seltenen Orchideen genießen. Es folgen die Brücke der Straße Kappel-Rhinau (Fähre), L109 und die Brücke mit untergehängten Rohren (Silberbrücke). Hier enden die Kanufahrten. Vor dem Dammdurchbruch an einem Querriegel rechts aussetzen. Hinter
dem Damm findet sich auch das Bootshaus wieder.
Tourerweiterung:
Kurz vor Wittenweier kann man links einen Altrheinarm zurückpaddeln bis zum Fischadlerweg hinter dem Rheindamm zum Domskopf (ca. 5 km)
oder alternativ ein Stück die alte Elz nach Kappel fahren (ca. 3 km).
Otterstadt Altrhein – Kollersee ca. 4 Std. / ca. 14 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide
Allgemeine Hinweise
Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung
Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet
Seeartiger Altrheinarm, weit verzweigtes Gewässer mit ruhigen und belebteren Ecken.
Größere und kleinere Inseln laden zur Pause ein.
Einstiegstelle
Parkplätze vorhanden
Ausstiegsstelle
Parkplatz an der L535 vorhanden
Rastplätze
Restaurant Rheinblick Waldsee italienisch, Restaurant Kollerinsel, Gaststätte Imbiss Oase, Altrheinklause
Sehenswertes/Besonderheiten
Leberwurstinseln, Nordkap, Kollerinsel, Otterstädter Auenwald, Kollerfähre, Schwalbeneck, Schiffsfriedhof
Streckenbeschreibung
Der Start der Tour ist an der Bootsrampe beim Campingplatz Reffenthal. Wir können den Angelhofer Altrhein erkunden bis an den Rhein und wie-
der zurückpaddeln. Unterwegs queren wir den Wasserübungsplatz Reffenthal. Linker und rechter Hand sind zahlreiche Segelboote und Motor-yachten zu sehen. Nach ausgiebigem Üben mit dem Kanadier (Kanu) fahren wir auf der linken Seite flussabwärts den Rhein entlang vorbei am
Rentnertreff Otterstadt und dem Vereinsgewässer des ASV Otterstadt. Es besteht hier die Möglichkeit jeweils 2 Kanus zu einem Katamaran zu-
sammenzubinden. So ist die Gefahr des Kenterns fast bis auch Null minimiert. Wir kommen an der Kollerfähre vorbei und nach ca. 2-3 Fkm
auf dem Rhein fahren wir links in den Otterstädter Altrhein. Hier können wir uns eine gemütliche und verdiente Pause im Restaurant Rheinblick Waldsee oder etwas später in der Altrheinklause genehmigen. Nach der Pause fahren wir gemütlich den Otterstädter Altrhein weiter bis
zu den Leberwurstinseln. Nord- und Südinsel locken mit kleinen Sandstränden und Picknickplätzen, die nur vom Boot aus zu erreichen sind. Geo-
graphisch sind diese auch interessant, bilden sie doch den »Grenzwall« zwischen Baden Württemberg und Rheinland Pfalz. Die Landesgrenze
folgt hier dem Verlauf des alten Rheins, das rechte Ufer (die Kollerhalbinsel) ist badisch, während das linke/- westliche Ufer schon zur Pfalz ge-
hört. Je nach Paddelkenntnissen bietet sich das Nordkap der nördlichen Insel für eine weitere kleine Pause an. Hier wartet ein Strand und Bade-
möglichkeit auf die Bootsbesatzung. Diese gut 3 km laden zum Vögel beobachten, Naturbewundern und Genießen ein. Am Parkplatz, gelegen an
der L353, landen wir an und haben das Ende der Tour erreicht.
Germersheimer Hafen – Lingenfelder Alt-Rhein ca. 5 Std. / ca. 16 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide
Allgemeine Hinweise
Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung
Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet
Einstiegstelle
1. Einsetzstelle: Schnittpunkt K29 mit Lingenfelder Altrhein und Germersheimer Hafen
Link: 49°14'27.6"N 8°22'14.6"E (49.240990, 8.370731)
2. Einsetzstelle: Bootshaus der Philippsburger Paddler
Ausstiegsstelle
Link: 49°14'41.3"N 8°21'51.4"E (49.244808, 8.364271)
Link: 49°14'26.6"N 8°22'11.1"E (49.240719, 8.369747)
Rastplätze
Gelände des Segelclubs
Vereinsgelände, Müllgraben
Sehenswertes/Besonderheiten
Insel Grün, Deichwachhaus Mechtersheim
Streckenbeschreibung
Eine beschauliche kürzere Runde kann man in Kombination von Germersheimer Hafen, Rhein, Altrhein, Schäfersee und Lingenfelder Altrhein paddeln. Bei entsprechender Wahl der Einsetzstelle bieten sich viele Variationen einer Rundtour an. An der 1. Einsetzstelle sind ausreichend Parkplätze vorhanden. Das Einsetzen geschieht über eine lange Treppe. Im Germersheimer Hafen fahren wir am schwimmenden Bootshaus der RV Germersheim vorbei in die satte Strömung des Rheins. Bei Rhein-km 386,5 passieren wir die Anlegestelle der WSC Rheintreue Rheinsheim. Das Kraftwerk Philippsburg gibt es nicht mehr. Wir paddeln dort links in das Altwasser ein. Bei entsprechendem Wasserstand findet man herrliche Sandstrände zum Baden und Verweilen. Die etwas schwierig zu findende Umtragestelle liegt in einer kleinen Bucht,. Anschließend paddelt man praktisch ohne Probleme im großen Schäfersee westwärts, rechts liegt von weitem erkennbar das Gelände und Bootshaus des Segelclubs Lingenfeld mit kleiner Kanu-Abteilung. Dort bietet sich auch eine Rast an. Bald darauf kommt man in den Lingenfelder Altrhein. Bei der Einfahrt hält man sich rechts, denn links kommt man nach ca. 1 km zum Rhein zurück (Kurzrunde ca. 10 km). Im großen Bogen paddelt man nun Richtung Lingenfeld. Die paddelfreundliche Gaststätte beim Bahnhof Lingenfeld ist leider Geschichte. Als Raststelle bietet sich das Gelände des Segelclubs
Lingenfeld an. Danach ist noch eine gute Stunde paddeln bis zur Aussetzstelle an der K29 angesagt.
Der Lingenfelder Altrhein war bereits vor Beginn der Rheinkorrekturen ein weitgehend abgeschnürter, doch durchflossener Altarm des Rheins. An ihn angebunden sind zwei ausgekieste Seen, der Kiefweiher und der Schäferweiher. Die beiden Bögen des Altrheinarmes umschließen auf 8 km Länge die Insel Grün. Der Schäferweiher liegt am nordöstlichen Rand des Altrheinarms.
Anfahrt
Anfahrt: Hinweisschilder zum Mercedes-Werk folgen, rechtsrheinisch A5 bis zur Ausfahrt (42) Bruchsal, B35 bis zur 1. Abfahrt nach dem Rhein auf K29 Hafenstraße. K29 bis zur Einsetzstelle Philippsburger Straße
Oder: B9 bis zur Abfahrt auf die B35 Richtung Germersheim, B35 bis zur 1. Abfahrt rechts ab auf die K29
Hafenstraße, K29 bis zur Einsetzstelle Philippsburger Straße
Brunnwasser - Alter Rhein (Vieux Rhin)
Rhinau (F) – Gerstheim (F) ca. 5 Std. / ca. 16 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide
Allgemeine Hinweise
Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung
Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet
Mindestabnahme: 4 Kanadier
9h – 18h Kanufahren erlaubt
Allgemein ist an Wehranlagen Vorsicht geboten. Die zu den Mühlen bzw. Kraftwerksgebäuden führenden Kanäle und Einlaufbauwerke sind aufgrund der starken Strömung eine Gefahrenquelle und dürfen nicht befahren oder betreten werden.
Achtung: Plobsheimer See darf wegen Naturschutz nicht befahren werden
Einstiegstelle
Nördlich von Rhinau nach dem letzten Haus rechtes Ufer
Link: 48°19'23.6"N 7°42'26.0"E (48.323227, 7.707228)
Ausstiegsstelle
Mündung des Alten Rheins in den Druckwasserkanal (Canal d'Alimentation d'Ill) direkt auf der D20 wählen. Wegen mehrerer Autoaufbrüche empfiehlt sich aber noch ca. 1 km weiter zu paddeln bis zur Mündung des Brunnwassers. Hier kann man die PKWs bei den ersten Häusern von Gerstheim abstellen.
Link: 48°22'38.0"N 7°43'08.6"E (48.377217, 7.719054)
Link: 48°23'07.9"N 7°43'09.1"E (48.385522, 7.719202)
Letzte Ausbootstelle. Letzte Brücke vor dem Plobsheimer See (Canton d'Erstein). Dort gibt es keine Parkplätze. Nächste Parkplätze ca. 300 m entfernt.
Link: 48°25'32.9"N 7°42'45.7"E (48.425796, 7.712693)
Rastplätze
An der Mühle (le moulin)
Sehenswertes/Besonderheiten
Fähre Rhinau-Kappel, Étang de pêche Rhinau AAPPMA Port de Strasbourg, 3 Quellen Rhinau, Grand Ried, Daubensand, Naturschutzgebiet
Brunnwasser
Streckenbeschreibung
Die Übliche Tour bei gemütlicher Strömung führt von Rhinau bis Gerstheim. Für Anfänger sehr geeignet. Das Brunnwasser wird südlich von Rhinau aus dem Druckwasserkanal abgezweigt und ist deshalb sehr sauber. Die Strecke verläuft durch eine Wald- und Wiesenlandschaft, die Ufer sind schilfgesäumt. Vor der Brücke (2) zweigt links das Brunnenwasser ab, das an Daubensand vorbei zur Mühle (le Moulin) führt und bei Gerstheim in den Druckwasserkanal mündet. An der Mühle kann man die käuflich zu erwerbenden Forellen selbst aus einem Becken angeln, wer möchte. Es kommt hier immer wieder zu Problemen mit dem Forellenzüchter. Deshalb paddeln wir geradeaus weiter im Vieux Rhin (Alter Rhein). Beim Unterfahren der Brücken (4) und (5) Vorsicht auf heraus-stehende rostige Nägel im Zweifelsfall kann man beide Hindernisse leicht umtragen und ev. Die Portage mit einer Rast verbinden.
Anfahrt Einstiegsstelle/Ausstiegsstelle
Anfahrt: A5 Ausfahrt Offenburg (AS55), L98 bis zur neuen Rheinbrücke, weiter auf französischer Seite N353 (Rocade Sud) bis zur D468. Auf der D468 nach Süden. Nach der Ortschaft Kraft links ab zur D426. Vor der Rheinschlinge rechts ab D20 bis Gerstheim.
Von Süden:
A5 Ausfahrt Ettenheim (AS57), L103 über Kapfel zum Rhein mit der Fähre nach Rhinau. Einsetzstelle an der Brücke beim Sportplatz
Verstellen der PKW am besten auf der D20.
Groschenwasser (Rheinseitenkanal)
Kehl/Auenheim – Freistett (Bootshaus DJK) ca. 5-6 Std. / ca. 21 Fkm inkl. Pausen
Tagestour mit Guide
Allgemeine Hinweise
Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung
Zahmwasser, überwiegend gut fließender Rheinumlauf in sehr schöner Umgebung
Umsetzen mit dem Fahrrad sehr gut möglich
Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet
Seeartiger Altrheinarm, weit verzweigtes Gewässer mit ruhigen und belebteren Ecken.
Größere und kleinere Inseln laden zur Pause ein.
Fahrbar: Ganzjährig
Wasserqualität: Sehr sauber
Internet: http://www.kanu-wolf.de/groschenwasser.html
Keine Umtragungen, sauberes Wasser, schöne Rastplätze
Beachten: Ökologische Flutungen, umgestürzte Bäume Feb - März, Mitte Juli - Ende August
Kehl (Bootshaus) - Freistett (Werft) 19 km
Auenheim (Baggersee) - Freistett (Bootshaus DJK) 21
km
Achtung:
Das Groschenwasser wird zumeist zweimal im Jahr geflutet; eine Befahrung ist dann schwierig und gefährlich (Termine im Internet suchen!) Das Groschenwasser wird zweimal im Jahr ökologisch geflutet, das heißt, der Zustand wie er vor dem Rheinausbau war, wird nachempfunden. Je nach Stauhöhe wird dann das Unterfahren und Umtragen von Brücken schwierig oder unmöglich. Auf eine Befahrung sollte dann verzichtet werden.
Einstiegstelle
Eingesetzt wird bei den Sportplätzen von Auenheim (Ortsteil von Kehl) im dortigen nicht mehr bewirtschafteten Baggersee.
Ausreichend Parkplätze vorhanden. Zum Einsetzen den Weg hinter der Schranke benutzen, dann rechts in den See einsetzen
Link: 48°36'31.0"N 7°49'45.1"E (48.608611, 7.829185)
Es folgen die Brücken 1 bis 12. Bei der Brücke 13 liegt die Scharfeckhütte (guter Rastplatz). Nach der Brücke (18) kommt man in den Druckwasserkanal, der aber bald wieder den Charakter eines Altwassers annimmt.
Am Seeausgang befinden sich zwei Schütze und ein Abgang nach links. Hält man sich ganz rechtes kommt man in den nun gelegentlich
fließenden Stromzug des Groschenwassers.
Umtragestelle
Ausstieg: ca. 200 m an der Doppeltreppe, Umtragestelle Rhein-Groschenwasser
Ausstiegsstelle
Zwischen den Brücken 18 und 19 liegt links der Parkplatz der Schiffswerft (Aussetzstelle), Werftstraße
Link: 48°36'31.0"N 7°49'45.1"E (48.674921, 7.913228)
Wenn man sich im strömenden Wasser bewegt und die Orientierungspunkte E bis 23 bzw. A zu Hilfe nimmt, kommt man nach ca. 21 km zum
Bootshaus der Freistett Sasbacher Kanuten
Die Slalomstrecke der DJK Achern liegt bei der Brücke 23. Ab hier stehendes Wasser bis zur Aussetzstelle beim Bootshaus A.
Link: 48°41'22.7"N 7°56'14.5"E (48.689626, 7.937361)
Rastplätze
Scharfeckhütte, an der Trauerweide
Sehenswertes/Besonderheiten
Westwallbunker rechter Hand, Bootswerft Krieg, Segelclub Freistett, Westwallbunker 67, Honauer Badesee
Streckenbeschreibung
Das Groschenwasser ist ein ganzjährig befahrbares Gewässer ohne besondere Schwierigkeiten. Das Groschenwasser wird aus einer ganzen
Reihe einstmals eigenständiger Gewässer gebildet. Als um 1970 die Rhein-Staustufe Freistett-Gambsheim fertiggestellt war, konnte das im Hinterland anfallende Wasser nicht mehr zum Rhein abfließen. Der gestaute Rhein lag nun immerhin über 11m höher. Durch Verbinden be-
stehender Seen und Gerinne wurde ein durchgehender Gewässerzug parallel zum Rhein von Auenheim bis Freistett geschaffen. So konnte
das anfallende Wasser unterhalb der Staustufe in den Rhein geleitet werden.
Wir durchqueren zunächst den See und biegen dann in den Wald ab. Das Groschenwasser führt fast ausschließlich durch Wald. Zwischendurch
gibt es vereinzelte Lichtungen. Hinter dem Damm sammelt sich das Druck- und Regenwasser über viele Rinnsale, Bächlein, Gießen und Fliese
im Groschenwasser, um sich nach der Staustufe wieder mit dem Rhein zu vereinigen.
Quer über den See paddeln in den rechten Seitensee (rechts blickt man im Hintergrund auf den Kirchturm von Auenheim). Dann links halten und bei der Trennung in zwei/drei Arme ganz rechts halten (siehe Bild weiter unten).
Alternative Einsatzstelle:
Wer die Gesamtstrecke leicht verlängern und den Weg fürs Umsetzen etwas verkürzen will, kann beim Baggersee Leutesheim-Mittelgrund ein-
setzen (südliche Verbindungsstrasse zwischen EDF und Leutesheim nehmen, dann zur Kläranlage abbiegen. Insgesamt bei der Anfahrt den
Schildern zur Kläranlage Kehl folgen). Dann den Baggersee Leutesheim-Mittelgrund (eventuell zwischen zwei kleinen Inseln) in südöstliche Richtung durchfahren und nach ziemlich einsamen 1,3 km das Schütz durchfahren. Sowohl bei der klassischen als auch bei der alternativen Einsatzstelle gelangt man zu einer Ausbuchtung, bei der links das Schütz zum Baggersee und rechts das Wehrschütz zum Groschenwasser zu sehen ist.
Unterwegs finden sich viele Stellen um eine gemütliche Rast einzulegen, z.B. (13) Scharfeckhütte (Schatten) oder an der Brücke (16) (Sonne ?).
Wer weniger Zeit mitbringt kann schon bei der Schiffswerft Karcher (Freistett) die Fahrt beenden 14 km. Wem die Strecke zu kurz erscheint kann in Kehl beim Bootshaus in den Rhein einsetzen, bei Rhein-km 298,250 in das dortige Verbindungsgewässer umsetzen und hat dann eine Tagesstrecke von 26 km vor sich.
Wir durchqueren zunächst den See und biegen dann in den Wald ab. Das Groschenwasser führt fast ausschließlich durch Wald. Zwischendurch
gibt es vereinzelte Lichtungen. Hinter dem Damm sammelt sich das Druck- und Regenwasser über viele Rinnsale, Bächlein, Gießen und Fliese im Groschenwasser, um sich nach der Staustufe wieder mit dem Rhein zu vereinigen.
Anfahrt Einstiegsstelle/Ausstiegsstelle
Parken: EDF-Straße
A5 / E35 Ausfahrt Appenweier, B28 Richtung Kehl/Strasbourg. Vor Kehl rechts ab B36, nach ca. 800 m links ab K5373; nach ca. 1400 m links ab Gewerbegebiet Auenheim, vor dem Kinzigdamm rechts EDF-Straße, nach ca. 1400 m rechts ab Schwimmbad/Fußballplatz, nach dem 1. Gebäude links zur Einsetzstelle.
Orientierungshilfe
E Einsetzstelle (Auenheimer Sportplatz)
1 Wehrschütz am Ausfluss des Baggersees
2 Rohr zur Kläranlage
3 Betonbrücke
4 Betonbrücke mit Schütz und Pegel
5 Betonbrücke ca. 120m, danach rechts halten
6 Damm mit Brücke, Schütz und Pegel
7 Betonbrücke mit Pegel
8 Betonbrücke mit Pegel
9 Straßenbrücke K5373 - EDF
10 Sandsteinbrücke
11 Brücke mit Schütz und Pegel
12 Betonbrücke mit Pegel
13 Betonbrücke (Scharfeckhütte)
14 Brücke Diersheim-EDF-Straße
15 Betonbrücke zunächst durch Trauerweide verdeckt
16 Brücke nach Rheinbischofsheim
17 Damm mit Brücke, Schütz und Pegel
18 Brücke EDF-Straße, Aussetzstelle vor der Brücke
19 Brücke zur Schiffswerft, davor links Parkplatz
20 Brücke L87 Freistett-Gambsheim
21 2 Brücken, Abstand ca. 20 m
22 Betonbrücke
23 Betonbrücke, darunter Slalomstrecke
24 Einfahrt in den Petersee
A Bootshaus der DJK Sasbach Aussetzstelle
Weiterfahrt bis zur Rampe bei Greffen
25 Mündung in den Rhein
26 Rechts Mündung der Rench
27 Rechts Kieshafen (stillgelegt)
A Aussetzstelle NATO-Rampe Rhein-km 317,88 Koordinaten N 48 44 59 O 07 58 13.5
Krummer Rhein (Le Rhin Tortu)
Plobsheim (F) – Strasbourg (Bootshaus DJK) ca. 5-6 Std. / ca. 21 Fkm inkl. Pausen
Tagestour mit Guide
Allgemeine Hinweise
Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung
Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet
Mindestabnahme: 4 Kanadier
9h – 18h Kanufahren erlaubt
Wasserqualität: Gut
Ganzjährig befahrbar
Allgemein ist an Wehranlagen Vorsicht geboten. Die zu den Mühlen bzw. Kraftwerksgebäuden führenden Kanäle und Einlaufbauwerke sind aufgrund der starken Strömung eine Gefahrenquelle und dürfen nicht befahren oder betreten werden.
Einstiegstelle
Plobsheim, Festhalle, Salle des Fetes mit guten Parkmöglichkeiten oder Rue de Rhin
Link: 48°28'17.8"N 7°43'40.9"E (48.471616, 7.728036)
Ausstiegsstelle
Rechts beim Bootshaus der Straßburger Kanuten, wenn man auf die Fahrt durch Straßburg verzichtet.
36 Rue Pierre de Coubertin, 67000 Strasbourg
Link: 48°36'09.6"N 7°46'17.5"E (48.602670, 7.771534)
Rastplätze
Im Wald bei einer Fußgängerbrücke zum Gasthof Oberjägerhof, Etang Lilly Fischteich
Sehenswertes/Besonderheiten
Chene Napoleon Landschaftsschutzgebiet
Streckenbeschreibung
Krumm im Sinne von gewunden. Das Wasser des Krummen Rheins wird aus dem Stausee des Rheins, dem Plobsheimer See abgezweigt.
Zu beachten gilt die Kriminalitätsrate in den Dörfern Neuhof, Neudorf und Mainau durch welche unsere Fahrt verläuft. Deshalb ist hier gut
darauf zu achten wo man parkt. Man paddelt zunächst durch die Gärten der angrenzenden Wohngebiete. Dann Natur pur, Felder, Wiesen,
Wälder mit uralten Eichen. Eine labyrinthreiche menschenleere Welt in welcher der Fluß noch den Rhythmus bestimmt. Im Frühjahr duftet alles nach dem sehr viel vorkommenden Bärlauch in der Gegend. Der Beginn der Stadt Straßburg und damit das wieder Eintauchen in die Zivilisation kündigt sich durch eine Mühle mit selbst zu betätigender Hand-schleuse. Es ist fraglich ob sie noch funktionsfähig ist. Hier ist eine 200 m lange Umtragestelle bzw. Umfahrstelle in Kauf zu nehmen, denn bei der Ausfahrt aus der Schleuse kommt von rechts ein starker Wasserschwall (Überschußwasser) der Besatzung, Boote und Ausrüstung unnötig in Gefahr bringt. Anschließend Gärten, Villen, Ruinen, Brücken, Parks alles was eine große Stadt beherbergt. nach dem Mainaustadion fahren wir auf ein Schild "Danger" zu, wo wir uns links halten müssen, zur Einfahrt
in die alte aus Sandsteinquadern errichtete Handschleuse. Es können 6 Zweierboote in der Schleuse geschleust werden. Wenn das untere
Schleusentor defekt ist, muss man ca. 25 m umtragen. Nach einem Brückengewirr und einer Slalomstrecke mündet der Krumme Rhein in den Rhein-Rhone-Kanal. Ab hier ist mit Schiffs- und Motorbootverkehr zu rechnen. Rechts das Bootshaus der Straßburger Kanuten. Ca. 200 m
weiter kommen wir in die Ill. Von weitem sehen wir die Terrasse Panoramique (Barrage Vauban) mit Rasen bewachsen aus dem 16. Jhd. mit vielen verschließbaren Toren aus Gitter. Anschließend teilt sich die Ill in 5 Arme. Wir nehmen den 2. Arm von links, unterqueren die gedeckten Brücken (Pont Couvert), heute nicht mehr überdacht, mit ihren massiven Wehrtürmen aus dem 13. Jhd. und Festungsbauwerken. Links an der Treppe unter der riesigen Platane können wir eine Pause einlegen im dortigen Gartenlokal. Danach unterfahren wir eine Drehbrücke und
befinden uns dann vor der großen Schleuse. Damit mit dem Schleusen alles klappt, mindestens 3 Tage vor der Schleusung eine Mail an [email protected] mit entsprechendem Inhalt schicken siehe Flussführer. Oder per Telefon. Das letzte Stück verläuft dann mitten durch die Stadt bis zur Ausstiegsstelle bei den Strasburger Ruderern.
Orientierungspunkte
E Einsetzstelle in Plobsheim
1 Vereinigung mit dem rechten Arm
2 Reste eines Wehres, Schwall je nach Wasserstand (Spritzdecke)
3 Rechts Mündung des Mühlgiessens
4 Links Abgang des Schwarzwassers
5 Brücke
6 Brücke (Autobahn)
7 Rechts Mündung eines Baches
8 Brücke
9 Rechts Abgang, links fahren
10 Brücke
11 Brücke
12 Mühle mit Wehr und meist defekter Handschleuse, links umtragen
13 Brücke
14 Links Mündung des Schwarzwassers
15 Brücke
16 Brücke
17 Rechts Abgang des Ziegelwassers
18 Brücke
19 Brücke
20 Brücke
21 Brücke N4
22 Wehr, links in die Handschleuse einfahren, links umtragen
23 Brücke
24 Brückengewirr, Beginn der Slalomstrecke
25 Brücke
26 Steg und Mündung in den Rhein-Rhone-Kanal
A Rechts Anlegestelle, Jugendclub Strasbourg. Möglichkeit die Fahrt zu beenden.
Muehlrhein (Kreutzrhein)
Offendorf (F) – Stattmatten (F) ca. 5-6 Std. / ca. 20 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide
Allgemeine Hinweise
Mittlerer Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung
Jedoch anstrengende Tour mit einigen Umtragungen
Für körperlich gut gerüstete TN geeignet
Mindestabnahme: 4 Kanadier
Sauberes Wasser
Nur für Kleingruppen
Wehre:
Allgemein ist an Wehranlagen Vorsicht geboten. Die zu den Mühlen bzw. Kraftwerksgebäuden führenden Kanäle und Einlaufbauwerke sind aufgrund der starken Strömung eine Gefahrenquelle und dürfen nicht befahren oder betreten werden.
Einstiegstelle
Rue de l'hopital in Offendorf (F) beim Fußgängersteg. Parkmöglichkeiten ausreichend vorhanden.
Link: 48°42'52.0"N 7°55'10.4"E (48.714456, 7.919567)
Ausstiegsstelle
Stattmatten, Fischerhaus Verein, Strecke ca. 18 km
Link: 48°47'45.2"N 8°00'20.1"E (48.795877, 8.005584)
Rastplätze
Drusenheim, Hellwasser
Sehenswertes/Besonderheiten
Hellwasser, Reserve naturelle nationale de la foret d'Offendorf
Streckenbeschreibung
Der Muehlrhein ist einer der schönsten und urwüchsigsten Flüsse des Oberrheintals, der von Offendorf bis zur Mündung in die Moder befahren
werden kann. In deutschen Karten findet sich die Bezeichnung Kreutzrhein oder auch Kreuzrhein, in französischen ausschließlich Muehlrhein. In Offendorf fließen der Landgraben, der von der Zorn bei Weyersheim als Canal de derivation ausgeleitet wird und der Muehlrhein zusammen. Dadurch entsteht ein paddelbares Gewässer. Wenn in Berichten über die Befahrung des Muehlrheins Schlagworte auftauchen wie Wildnis pur, echte Prüfung der Paddler, viele Hindernisse, körperlich gefordert usf., ist klar, was damit gemeint ist. Der Bach ist anstrengend, durch die vielen umgefallenen Bäume, die hier nicht entfernt werden. Damit eignet sich die Tour für Paddler, die sich körperlich überdurchschnittlich belasten wollen. Allerdings erstreckt sich die anstrengende Strecke auf ein relativ kurzes Stück.
Die Befahrbarkeit dürfte bis weit in den Sommern gewährleistet sein. Eine gute Einsetzstelle befindet sich am Fußgängersteg in der Rue de l'Hopital in Offendorf. Parkmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden. Anfangs halten sich die Probleme durch Baumhindernisse in Grenzen, aber bald müssen einige Bäume durch Über- oder Unterfahren oder gar durch Umtragen verkraftet werden. Dies kann bei Gruppen ganz schön die Zeitplanung durcheinanderbringen. Der bei der Brücke (4) rechts abgehende Muehlbach ist fahrbar, auf aus Naturschutzgründen gesperrt. Hat
man das Hellwasser (früherer Rheinarm) erreicht, paddelt man ohne Hindernisse bis zur Mündung in die Moder. Weil an der Mündung des Muehlrheins das Beenden der Fahrt schwierig ist, fährt man am besten bis Stattmatten oder Auenheim auf der Moder weiter.
Anfahrt