auf folgenden Flüssen möglich:
Gößweinstein – Ebermannstadt ca. 5 Std. / ca. 17 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide
Allgemeine Hinweise
Schwierigkeitsgrad:
Mittel bis zügige Strömung teilweise WW I-II, hoher Erlebnisfaktor, landschaftlich anspruchsvoll
Wehre: 4, Sachsenmühle, Naturwehr Baumfurt, Wehr Muggendorf, Wehr Streitberg
Die meisten Wehre sind mit Stegen und Umtragewegen versehen.
Wehre dürfen nur befahren werden, wenn sie ausdrücklich als befahrbar gekennzeichnet sind. Ein- und Aussetzen sowie Umtragen nur an den dafür vorgesehenen Stellen
Bahnhof: Streitberg, Muggendorf, Behringersmühle
Von Ebermannstadt fährt eine Regionalbahn (Gepäckabteil) stündlich nach Forchheim (Linie 821)
Der aktuelle Pegel ist auf der Seite http://kanu-bayern.de/service oder über den Bayerischen Hochwassernachrichtendienst http://www.hnd.bayern.de abfragbar.
Faustregel für 5 Fkm ca. 1,5 Std.
Alternative Strecke:
Doos bis Streitberg ca. 17 km
Einstiegstelle
Stempfermühle bei Gößweinstein, Parkplatz auf der rechten Seite
Link: 49°46'15.7"N 11°19'48.1"E (49.771028, 11.330028)
Ausstiegsstelle
Nach der Brücke Ramstertalstraße rechte Seite, Parkmöglichkeiten oben am Rewe, Einkehrmöglichkeit und Bahnhof KM 17,3
Link: 49°46'58.7"N 11°11'31.3"E (49.782981, 11.192015)
Rastplätze
Schwanenbräu Biergarten Ebermannstadt gegenüber Ausstiegsstelle, Ehemalige Sandbank linker Hand Streitberg, Muggendorf Slipanlage linke
Seite, Gasthaus Sachsenmühle Einkehrmöglichkeit, Biergarten, Muggendorf, Einkehrmöglichkeit Campingplatz Rothenbühl
Sehenswertes/Besonderheiten
Burg Gößweinstein, Freibad vor Ebermannstadt linke Seite, Burgruine Neideck, Burgruine Streit-burg, Burgstall alter Schloßberg linke Seite, Binghöhle, Prinz Rupprecht Pavillon, Kneippanlage Muggendorf, Kreativzentrum Sachsenmühle, Felsensteig, Stempfermühlquelle, Burggailen-
reuth linker Hand, verschiedene Höhlen auf der rechten Seite vor Muggendorf
Streckenbeschreibung
Wir starten bei der Stempfermühle nähe Bahnhof. Von dort fahren wir weiter zur Sachsenmühle über Burggailenreuth auf der linken Seit vorbei
nach Muggendorf. Von dort geht es weiter vorbei an der Burgruine Neideck zur linken Hand über Streitberg nach Gasseldorf vorbei an Rothenbühl
nach Ebermannstadt. Auf einer spritzigen bootstour durch das idyllische Wiesenttal paddelt ihr an einigen de schönsten Sehenswürdigkeiten der
Region vorbei und genießt eine herrliche Aussicht vom Wasser aus. Die einzigartige Naturlandschaft der Fränkischen Schweiz wirkt an vielen Ort-
en gerad deshalb nahezu unberührt, weil der Naturschutz in der Urlaubsregion eine zentrale Rolle spielt. Der Reiz der Wiesent liegt in ihrer Tal-
schlucht, die sich 80 bis 100 m tief in die Kalkschichten der Fränkischen Schweiz eingeschnitten hat. Zahlreiche Jurakalkfelsen ragen aus dem
Buchenwald und bieten ein eindrucksvolles Bild. Die Wiesent strömt zugig mit zahlreichen Schwällen und Gefällestufen. Gefährliche Stellen werd-
en durch gelbe Warnschilder angekündigt. Der schönste Teil der Schlucht liegt zwischen Behringersmühle und Streitberg. Ab Muggendorf weitet
sich langsam das Tal und wird lieblich, der Fluß bleibt aber spritzig. Das Wasser des Flusses ist klar und kalt. Da an einigen Nebenflüssen Biber
vorkommen, sind auch an der Wiesent Begegnungen möglich.
Fkm 34,8 Ein- und Ausstieg Gößweinstein, Einkehrmöglichkeit Gößweinstein
Fkm 31,8 Wehr Sachsenmühle, Einkehrmöglichkeit
Fkm 28,8 Naturwehr Baumfurt
Fkm 26,3 Wehr Muggendorf, Biergarten rechte Seite
Fkm 25,7 Kneippanlage Ein- und Ausstieg mit Parkmöglichkeit
Fkm 23,0 Burg Neideck
Fkm 21,9 Ein- und Ausstieg Streitberg, Parkmöglichkeiten vorhanden
Fkm 21,0 Niederfellendorf, linke Seite
Fkm 19,0 Gasseldorf, rechte Seite
Fkm 18,8 Wehr Rothenbühl
Fkm 17,3 Ein- und Ausstieg Ebermannstadt, Parkmöglichkeiten, Einkehrmöglichkeit, Bahnhof
Anfahrt
Allgemeine Hinweise
Schwierigkeitsgrad: Mittel bis zügige Strömung teilweise WW I-II, hoher Erlebnisfaktor, landschaftlich anspruchsvoll
Wehre: 8
Wehr Pulvermühle linker Hand
Wehr Wasserkraftwerk Köttweisdorf
Wehr Doos, umtragen, Wehr Wölmers Steg, Wehr Beringersmühle ca. 500 m umtragen
Wehr Sachsenmühle, Naturwehr Baumfurt, Wehr Muggendorf
Die meisten Wehre sind mit Stegen und Umtragewegen versehen.
Wehre dürfen nur befahren werden, wenn sie ausdrücklich als befahrbar gekennzeichnet sind. Ein- und Aussetzen sowie Umtragen nur an den
dafür vorgesehenen Stellen
Bahnhof: Streitberg, Muggendorf, Behringersmühle
Von Ebermannstadt fährt eine Regionalbahn (Gepäckabteil) stündlich nach Forchheim (Linie 821)
Der aktuelle Pegel ist auf der Seite http://kanu-bayern.de/service oder über den Bayerischen Hochwasserdienst http://www.hnd.bayern.de abfragbar.
Faustregel für 5 Fkm ca. 1,5 Std.
Einstiegstelle
Bei der Pulvermühle auf der rechten Seite, Parkmöglichkeiten an der Straße St2191 vorhanden, ev. auch bei der Pension Pulvermühle
bei KM 45,2
Link: 49°50'08.2"N 11°20'38.5"E (49.83559881, 11.344025)
KM 39,3 Ein- und Ausstieg, Riesenburg
KM 34,8 Ein- und Ausstieg Gößweinstein, Einkehrmöglichkeit Gößweinstein
KM 25,7 Beru Ein- und Ausstieg mit Parkmöglichkeit
Ausstiegsstelle
Nach der Brücke Ramstertalstraße rechte Seite, Parkmöglichkeiten oben am Rewe, Einkehrmöglichkeit und Bahnhof KM 17,3
Link: 49°46'58.7"N 11°11'31.3"E (49.782981, 11.192015)
Rastplätze
Schwanenbräu Biergarten Ebermannstadt gegenüber Ausstiegsstelle, Ehemalige Sandbank linker Hand Streitberg, Muggendorf Slipanlage linke
Seite, nach der Wiesentbrücke Gößweinstein rechte Seite, Biergarten Sachsenmühle vor Gößweinstein linke Seite, Waldpension Rabeneck linkes
Ufer, Cafe Pension Krems rechte Seite, Schlottersmühle Einkehrmöglichkeit, Behringersmühle Einkehrmöglichkeit, Biergarten Muggendorf,
Einkehrmöglichkeit Campingplatz Rothenbühl
KM 40,0 Einkehrmöglichkeit und Parkplatz
Sehenswertes/Besonderheiten
Freibad vor Ebermannstadt linke Seite, Burgruine Neideck, Burgruine Streitburg, Binghöhle, Prinz Rupprecht Pavillon, Kneippanlage Muggendorf, Kreativzentrum Sachsenmühle, Burg Gößweinstein, Felsensteig, Schottersmühle, Doos Wasserfall, Burg Rabeneck, Burg Waischenfeld, Behring-
ersmühle Kurpark, Burggailenreuth., Helenenhöhle, Schlüsselburg bei der Pulvermühle, Reinschburg
Streckenbeschreibung
Wir starten bei der Stempfermühle nähe Bahnhof. Von dort fahren wir weiter zur Sachsenmühle über Burggailenreuth auf der linken Seit vorbei
nach Muggendorf. Von dort geht es weiter vorbei an der Burgruine Neideck zur linken Hand über Streitberg nach Gasseldorf vorbei an Rothenbühl
nach Ebermannstadt. Auf einer spritzigen bootstour durch das idyllische Wiesenttal paddelt ihr an einigen de schönsten Sehenswürdigkeiten der
Region vorbei und genießt eine herrliche Aussicht vom Wasser aus. Die einzigartige Naturlandschaft der Fränkischen Schweiz wirkt an vielen Ort-
en gerad deshalb nahezu unberührt, weil der Naturschutz in der Urlaubsregion eine zentrale Rolle spielt. Der Reiz der Wiesent liegt in ihrer Tal-
schlucht, die sich 80 bis 100 m tief in die Kalkschichten der Fränkischen Schweiz eingeschnitten hat. Zahlreiche Jurakalkfelsen ragen aus dem
Buchenwald und bieten ein eindrucksvolles Bild. Die Wiesent strömt zugig mit zahlreichen Schwällen und Gefällestufen. Gefährliche Stellen werd-
en durch gelbe Warnschilder angekündigt. Der schönste Teil der Schlucht liegt zwischen Behringersmühle und Streitberg. Ab Muggendorf weitet
sich langsam das Tal und wird lieblich, der Fluß bleibt aber spritzig. Das Wasser des Flusses ist klar und kalt. Da an einigen Nebenflüssen Biber
vorkommen, sind auch an der Wiesent Begegnungen möglich.
Leimersheim – Sondernheim ca. 4-5 Std. / ca. 16 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide
Allgemeine Hinweise
Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung
Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet
Ganzjährig befahrbar und alle Bootstypen
Keine Umtragestelle
Bedingung: Für eine Befahrung sollte der Rheinpegel Maxau über 5 m liegen
Mindestabnahme:4 Kanadier (3-Sitzer)
Öffentliche Verkehrsanbindung vorhanden
Einstiegstelle
Leimersheim bei den Sportanlagen
Link: 49°07'29.0"N 8°21'13.4"E (49.124707, 8.353709)
Man kann die Tour noch verlängern bis zum Hafen Germersheim fahren und dort aussteigen oder bis zum Lingenfelder Altrhein fahren bis
zum kleinen See
Ausstiegsstelle
Schleusenhaus Sondernheim Altrhein, nach ca. 16 km vor der Mündung in den Rhein links
Link: 49°10'49.2"N 8°22'12.9"E (49.180329, 8.370254)
Weitere Aussetzstellen:
1. Vor der Mündung in den Rhein links 17 km
2. Bei Rhein-km 383,3 rechts in das Rußheimer Altwasser einfahren und nach ca. 500m bei den Paddelfreunden Huttenheim aussetzen ca. 20 km
3. Hafen Germersheim Rhein-km 385,3, rechts Anlegestelle WSC Rheinstreue Rheinsheim ca. 23 km
4. Bei Rhein-km 389,2 rechts in den Philippsburger Altrhein einfahren und dann beim SKC Philippsburg aussetzen ca. 26 km
Rastplätze
Bei Hördt, Straßenbrücke in der Nähe Wanderparkplatz Rheinstraße
Sehenswertes/Besonderheiten
Wanderparkplatz Rheinstraße, Brandgraben, Schleusenhaus
Streckenbeschreibung
Der Michelsbach verbindet das Leimersheimer Altwasser mit dem Sondernheimer Altrhein. Ab-wechslungsreich verläuft der Bach teils durch Felder und Wiesen, einen Großteil paddelt man allerdings durch den Auwald. Nach dem Einsetzen bei den Leimersheimer Sportanlagen und Durchqueren des Leimersheimer Altwasser fließt der Michelsbach durch Leimersheim. Er nimmt noch im Ortsbereich den ebenfalls paddelbaren Erlenbach auf. Die erste gute Rastmöglichkeit findet man an der Verbindung des Gewässers mit dem Baggersee. Die Ufer sind Schilfgesäumt, im Wasser umkurven wir vorsichtig unzählige Teichrosenbeete. Unbemerkt münden Scheit- und Spiegelbach vor dem Sondernheimer Altrhein in
den Michelsbach. Bald paddelt man auf ein großes Gebäude (Pumpwerk) zu, weit links davor geht es weiter Richtung Rhein. Ca. 1 km vor der
Mündung in den Rhein kann man links nach dem Wehrschütz aussteigen und im Schleusenhaus (Pfälzer-Wald-Vereins-Gasthaus) an Wochen-enden geöffnet, eine Rast einlegen Bei Rhein-km 380, 3 kommen wir in den Rhein.
Orientierungspunkte
1 Steg
2 Brücke Leimersheim
3 Brücke, unmittelbar danach Mündung des Erlenbachs
R Mögliche Raststelle
4 Steg
5 Mündung des Scheidbachs
6 Brücke
7 Brücke
8 Brücke
9 Steg
10 Abgang links fahren
11 Dammdurchfahrt, Schleusenhaus, Raststelle
12 Mündung in den Rhein
Wittenweiher – Goldscheuer ca. 5-6 Std. / ca. 19 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide
Allgemeine Hinweise
Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung
Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet
Mindestabnahme: 4 Kanadier
Sehr sauberes Wasser
Gute Wasserqualität
Ganzjährig fahrbar
Mindestabnahme:4 Kanadier (3-Sitzer)
Öffentliche Verkehrsanbindung vorhanden
Allgemein ist an Wehranlagen Vorsicht geboten. Die zu den Mühlen bzw. Kraftwerksgebäuden führenden Kanäle und Einlaufbauwerke sind aufgrund der starken Strömung eine Gefahrenquelle und dürfen nicht befahren oder betreten werden.
Einstiegstelle
Die Einsetzstelle liegt beim Gasthaus Anker in Ottenheim-Schwanau, Rheinstraße 11, Ecke Fasanenweg
Link: 48°23'15.6"N 7°45'10.0"E (48.387671, 7.752772)
Reste eines ehemaligen Strandbades, beim Gasthaus Anker in Ottenheim. Parkplätze sind ausreichend vorhanden.
Umtragestelle
Dammlinks aussetzen (6), Plättlewehr (10) Faschinat
Ausstiegsstelle
Link: 48°29'47.8"N 7°47'11.0"E (48.496620, 7.786390)
Rastplätze
Ichenheimer Anglerheim, Plättlewehr
Sehenswertes/Besonderheiten
Ökologische Flutungen werden ohne vorherige Warnung bei einem Rheinabfluss von über 2000 cbm durchgeführt. Bei ökologischer Flutung wird der an den Ottenheimer Mühlbach anschließende Holländerrhein unbefahrbar. Das heißt, ab dem Anglerheim Ichenheim kann dann nicht mehr gepaddelt werden. Die automatische Bandansage des Kulturwehres Kehl mit der Rufnummer 07854/985752 informiert über diese Flutungen. Der entscheidende Satz weit hinten in der
Bandansage lautet: Zufluss Polder Altenheim. Ist der Zufluss größer als 0 (Null), dann wird geflutet!
Streckenbeschreibung
Der Ottenheimer Mühlbach und der daran anschließende Holländer Rhein fließt durch die letzten Reste wunderschöner Altwasserauen von Wittenweier nach Goldscheuer bzw. Kehl wo er in den Rhein mündet. Der ständige Wechsel von Fließstrecken, seenartig verbreiterten Ab-schnitten, Seitenarmen, Auwald, Zuläufen von am Rhein entlangführenden Druckwasserkanal oder Grundwasserquellen, mit dem dort herrsch-enden Klima, machen den besonderen Reiz dieses Gewässers aus. Ein großer Teil steht unter Naturschutz. Der Ottenheimer Mühlbach ist zunächst sehr eng, aber immer häufiger weitet sich der Blick, seenartige Verbreitungen machen die Fahrt abwechslungsreich und interessant. Man orientiert sich an der Strömung oder der Wassermenge. Regel-mäßig stören Dämme mit Wehrschütz die freie Fahrt. Bei der Brücke nach ca. 11 km queren wir rechts das Ichenheimer Anglerheim. Ab dem Ichenheimer Anglerheim wird der Bach im Frühjahr und im Sommer beeinträcht-igt. Bis zur Abzweigung des Baches aus der Elz haben Zuflüsse wie Taubergießen, Waldschlut, Glotter, Dreisam und Weitere das Gewässer verstärkt. Der ständige Wechsel von Fließstrecken, seenartig verbreiterten Ab-schnitten, Seitenarmen, Auwald, Zuläufen vom am Rhein entlang-führenden Druckwasserkanal oder Grund-wasserquellen, mit dem hier herrschenden Klima machen den besonderen Reiz dieses Gewässers aus. Man beachte, dass große Teile unter Naturschutz stehen. Verbot nebeneinander und gegen die Strömung zu fahren. Das erste Teilstück vor Ottenheim wird wegen schwieriger Umtragestellen, Mühle und Dükerung (Schutterentlastungskanal) und nicht unterfahrbaren Brücken, sehr selten gepaddelt.
Die Einsetzstelle beim Gasthaus Anker (Rheinstraße) in Ottenheim bietet vor der Brücke eine Rampe und danach eine Treppe zum Einsetzen. Nach ca. 3 km Fahrt erreicht man die erste Umtragestelle, man landet beim Podest (2) an und trägt ca. 15 m ins Unterwasser um. Immer wieder stören Dämme mit Wehrschütz die freie Fahrt. Die tunnelartige "Durchfahrt" (6) verdient besondere Erwähnung, dort wird der Durchgang nach unten hin immer enger, man riskiert Kopfverletzungen oder Kenterung. Das heißt zuerst von unten ansehen und links oder rechts umtragen. Vor dem Durchgang links wurde eine bequeme Aussetzstelle angelegt. Dann umrundet der "Ottenheimer" im großen Bogen die beiden Baggerseen eines Kieswerkes. Bei der Brücke (8) nach ca. 11 km liegt rechts das Ichenheimer Anglerheim.
Nach der Rast folgt die letzte Umtragestelle am Plättlewehr (10). Eventuell ist es möglich, bei gutem Wasser-stand über das seit 2005 bestehende Umgehungsgerinne links ins Unterwasser fahren
(neuerdings verbot-en). Rechts zweigt der Altenheimer Mühlbach ab. Dieses Gewässer bietet Unentwegten eine Paddel-Variante, mit einigen schwierigen Umtragestellen (niedrige Brück-en), Altenheimer
Mühle, weiter bis zur L 98 neu oder gar, mit weiteren Portagen, bis Marlen zu fahren. Nach dem Durchlass (12) zweigt links die Rosskehle, ein schmaler urwüchsiger Bach, ab. Dieses Gewässer wurde
im Zuge von Ergänzungsmaßnahmen im Polder Altenheim I wieder durchgängig gemacht. Nach ca. 1,2 km vereinigen sich Rosskehle und Ottenheimer wieder. Bis zur Aussetzstelle sind es nun noch ca. 3,2
km, sie befindet sich ca. 300 m nach dem Dammdurchlass (15) links an den beiden Steintreppen.
Ab 1989 wurden in den Poldern Altenheim ökologische Flutungen durchgeführt. Seither nahmen die Artenvielfalt und die Anteil der strömungs-liebenden auf Sand und Kies laichenden Fischarten zu.
Auch hat sich der Bestand der bedrohten Eisvögel erheblich ausgeweitet. Zu Zeiten der ökologischen Flutungen sind einige Dammunterführungen nicht mehr befahrbar. Hohe Wellen und starke
Verwirbelungen und Pilze können dann weniger Geübten gefährlich werden.
Anfahrt Einstiegsstelle
Anfahrt: A5, Ausfahrt Lahr (A536), B36 bis zur Kreuzung vor Allmannsweier, L100 bis zur L104, L104 bis Ottenheim, Gasthaus Anker
Aussetzstelle: A5, Ausfahrt Lahr (A535), L98 bis zur Aussetzstelle vor der Brückenauffahrt zum Rhein rechts ab zum Parkplatz
Orientierungspunkte
E Einsetzstelle befindet sich in der Rheinstraße beim Gasthaus Anker, gute Parkmöglichkeiten
1 Betonbrücke
2 Nach ca. 3 km seenartige Verbreiterung. Anschließend geschüttetes Wehr, hier ca. 15 m ins Unterwasser umsetzen. Nicht im rechten Arm
weiterfahren, dieser Arm führt nach Meißenheim und unterquert drei sehr niedrige Brücken.
3 Damm, Brücke mit Wehrschütz, bei normalem Wasserstand gut fahrbar.
4 Brücke
5 Brücke mit Wehrschütz, unmittelbar danach wehrartige Steinschütttung. Bei gezogenem Schütz eventuell fahrbar oder rechts umtragen
6 Hochwasserdammunterquerung mit Wehrschütz. Die früher sehr gefährliche Durchfahrt wurde 2019 durch eine Stahlrohrkonstruktion ver-
schlossen. Links umtragen.
7 Betonbrücke
8 Betonbrücke, davor rechts Aussetzstelle zur Rast am Ichenheimer Anglerheim.
9 Dammunterquerung, meist problemlos
10 Seenartige Verbreiterung und anschließend Plättlewehr, über die Insel kurz umtragen. Gute Raststelle. Der rechte Arm führt durch eine
Feld- und Wiesenlandschaft mit einem Wehr und einer zu umtragenden Mühle bis zur Straße L98.
11 Dammunterquerung
12 Dammunterquerung
13 Betonbrücke (Schusterbrücke) mit 6 Durchgängen
14 Betonbrücke, Rastmöglichkeit
15 Dammunterquerung
A Aussetzstelle nach dem Freizeitgelände (Segeln) links bei den beiden Treppen. Gute Parkmöglichkeiten
Schutterzeller Mühle – Damm Kinzig ca. 5-6 Std. / ca. 23 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide
Allgemeine Hinweise
Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung
Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet
Ganzjährig befahrbar
Wehre: 4 Rohrburger Mühle, Kittersburger Mühle, Wässerwehr, Wehr alte Schutterbett
Einstiegstelle
Schutterzeller Mühle an der Straßenbrücke
Link: 48°24'56.3"N 7°50'57.0"E (48.415644, 7.849155)
Umtragestelle
Rohrburger Mühle, 5 m vor Wehr und ca. 100 m umtragen, bzw. umfahren
Link: 48°28'49.7"N 7°50'19.5"E (48.480481, 7.838743)
Ausstiegsstelle
Auffahrtrampe auf dem Damm auf der Kinzig, vom Wasser aus nicht erkennbar, deshalb dort ein Tuch oder ähnliches hinhängen beim Parken
der Autos
Adresse: Sundheim, 77731 Willstätt
Link: 48°33'26.2"N 7°51'05.0"E (48.557278, 7.851399)
Rastplätze
Unterwässerle, Kittersburger Mühle, Schuttergrillplatz
Sehenswertes/Besonderheiten
Westwallbunker 70, Westwallbunker 2, Flutendes Laichkraut an der Schutter
Streckenbeschreibung
Die Schutter fährt man in Kombination mit der Undiz bei entsprechendem Wasserstand ab der Schutterzeller Mühle. Ab hier gibt es bis zur
Kinzig nur eine Umtragestelle an der Rohrburger Mühle. Die Schutter wurde teilweise schrittweise von der Mündung her renaturiert. Im unteren Verlauf ist der Flussverlauf den alten überlieferten Mäandern nachempfunden. Flussaufwärts werden weitere Teile renaturiert werden. Die Undiz und die Schutter verlaufen in vielen Windungen durch eine Wald- und Wiesenlandschaft sowie das Naturschutzgebiet Unterwässerle. Die Undiz und die Schutter vereinigen sich nach ca. 3,2 km an der Dundenheimer Mühle. Hier gibt es eine Wasserbrücke über der Schutter. Ab Müllen wurde abschnittsweise renaturiert. Es folgt die 1. Umtragestelle an der Rohrburger Mühle. Wir queren die Kittersburger Mühle, dessen Wehrdauerhaft geöffnet ist. Ab hier kommen viele Mäander und querliegende Bäume. Nach ca. 1 km auf der Kinzig findet sich rechts ein günstiger Ausstieg.
Anfahrt
A4, Ausfahrt Lahr, B36 Richtung Ichenheim, dort ab auf die K5332 bis zur Abzweigung der K5339 zwischen Undiz und Schutter, dann K5339 weiter bis zur Schutterzeller Mühle, Einsetzstelle direkt an der Straßenbrücke
A4, Ausfahrt Appenweier, B28 bis Ausfahrt Sundheim-Neumühl-Kork, L90 bis Abzweigung in Neumühl, nach Kehl über Kinzig und Schutter bis zum 1. Kreisverkehr, dann rechts B36 bis Aussetz-stelle, dort wo sich der Damm von der Straße entfernt, kleine Einfahrt und Stellplatz für einige PKW
Koordinaten: N 48 34 13 O 7 49 50
Orientierungspunkte
E Einsetzstelle bei der Schutterzeller Mühle (gute Einkehrmöglichkeit) zwischen der Straßenbrücke K5339 und einer Sandsteinwegebrücke
1 Alte Straßenbrücke (Sandstein) und neue Straßenbrücke K5332 kurz hintereinander
2 Betonwegebrücke
3 Brücke bei der Dundenheimer Mühle, kurz danach Wasserbrücke. Weitere gute Einsetzmöglichkeit bei wenig Wasser. Mündung in die
Schutter
4 Betonbrücke L99
R Raststelle Unterwässerle mit Grillplatz und Schutzhütte, der Fluß ist mit Sandsteinquadern eingefasst, kleiner harmloser Schall
5 Betonbrücke K5330
6 Steg links Müllen
7 Brücke links Müllen
8 Abgang der Schutterentlastung, Wehrschütz bei normalem Wasserstand offen
9 Wegebrücke
10 Wehr Rohrburger Mühle, links ca. 100m umtragen
11 Brücke L98
12 Wehr Kittersburger Mühle, (Einkehr- und Rastmöglichkeit, Biergarten), rechts ca. 30m umtragen. Mündung des Tieflachkanals
13 Wässerwehr, Schütz meist offen
14 Brücke L91 Marlen-Eckartsweier
15 Brücke K5324 Eckartsweier-Kehl
16 Wehr fahrbar wenn Schütz gezogen, Beginn der Renaturierung
17 Wehr zur alten Schutterbett, Abgang links durch die Wellrohrbrücke nehmen. Anschließend viele Mäander. Bäume im Wasser.
18 Brücke über Schutter und Kinzig. Kurz danach Hochwasserüberlauf in die Kinzig, links halten
19 Mündung in die Kinzig bei km 5,5
A Aussetzstelle links, Auffahrt auf den Damm, Parkmöglichkeit für einige PKW's
Koordinaten: N48 34 13 O7 49 50,25
Burgsinn – Schaippach ca. 5 Std. / ca. 17 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide
Allgemeine Hinweise
Schwierigkeitsgrad:
leicht bis mittel, Zahmwasser bis teilweise WW1
Einstiegstelle
Link: 50°09'27.0"N 9°39'02.4"E (50.157502, 9.650669)
Alternativer Einstieg
Link: 50°08'53.9"N 9°39'19.0"E (50.148316, 9.655282)
Ausstiegsstelle
Link: 50°04'45.5"N 9°40'09.8"E (50.079303, 9.669377)
Rastplätze
Badestelle an der Sinn vor Schaippach bei Rieneck
Sehenswertes/Besonderheiten
Badestelle an der Sinn vor Schaippach bei Rieneck, Wasserhausruine vor Rieneck, Altes Wehr, Naturschutzgebiet Sinngrund
Streckenbeschreibung
Das rund um die Sinn im Landkreis Main-Spessart ist für den Erholungssuchenden von besonderem Reiz, weil er über weite Strecken eine
größtenteils unberührte Natur vorfindet. Die Sinn ist ein sportlicher Kleinfluss mit vielen engen Kurven, guter Strömung und sehr sauber.
Gleichzeitig kommen in dieser Gegen auch viele seltene Pflanzen und Tierarten wie Biber, Eisvogel oder die Flussperlmuschel vor. Die Sinn
gestaltet sich sehr abwechslungsreich in toller Landschaft. Auf der Strecke befinden sich einige Natur-Wehre, die alle gut fahrbar sind, auch für
Anfänger. Bei entsprechendem Mindestpegel gibt es kaum Grundberührungen. Kurz nach dem Einstieg in Burgsinn folgen zwei kleinere
Schwälle mit flotter Strömung, dann aber geht es meist eher gemächlich zu. Kurz hinter dem Wehr in Rieneck gibt es hinter der alten Sandstein-
brücke eine ausgeschilderte Ausstiegsstelle. Hier kann man rasten und zur Burg hochlaufen und eine Pause machen. Der Ortskern in Rieneck
ist recht ansprechend. Der Abschnitt von Rieneck nach Schaippach ist dann nur noch ein entspanntes Kanuwandern ohne größere Schwierig-
keiten. In Schaippach erreichen wir unseren Ausstieg rechts nach der Holzbrücke.
Anfahrt
Lehmen – Koblenz ca. 5-6 Std. / ca. 19 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide
Allgemeine Hinweise
Schwierigkeitsgrad:
leicht
Achtung: Wasserschifffahrtsstraße
Einstiegstelle
Lehmen 56332, Fährstrasse 1
Link: 50°17'03.4"N 7°27'18.4"E (50.284264, 7.455105)
Ausstiegsstelle
Vor der Schleuse (Staustufe) rechts in 56073 Koblenz, Parkplatz vorhanden
Adresse: Willy-Brand-Ufer
Link: 50°22'01.7"N 7°34'34.6"E (50.367145, 7.576276)
Alternativ: Am Bootshaus, Am Moselstausee 16, 56073 Koblenz
Link : 50°21'41.4"N 7°34'00.5"E (50.361498, 7.566793)
Rastplätze
Ferieninsel Winningen, Strand Moselbogen
Sehenswertes/Besonderheiten
Ferieninsel Willingen, Denkmal Rittersturz
Streckenbeschreibung
Die Mosel fließt in gemächlichem Tempo durch unzählige Schleifen ihrer Mündung in den Rhein entgegen. Wilde Strömungen und Strudel sind
also nicht zu erwarten. Kanufahren auf der Mosel bereitet keine Probleme, die Strömungsgeschwindigkeit ist langsam, der Fluß ist weit einseh-
bar. Unter den deutschen Strömen nimmt die Mosel einen hervorragenden Rang ein durch die Anmut der Landschaft, durch die uralte Kultur
ihres Tales und durch die Fülle historischer Erinnerungen. Kleine Abstecher auf Berge und Burgen und in die wildromantischen Seitentäler
sind erlässlich, wenn man die Mosel in ihrer eigenartigen Romantik erfassen will. Nicht umsonst gilt das Moseltal als das schönste des Rhein-landes. Wir starten in Lehmen hinter der Staustufe. Wir passieren Kobern-Gondorf, Dieblich, Winningen und Güls bis unsere Tour an der Stau-stufe in Koblenz endet.
Anfahrt
Blieskastel – Reinheim ca. 5-6 Std. / ca. 17 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide
Allgemeine Hinweise
Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung
Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet
Ab Blieskastel über Mimbach, Blickweiler, vorbei an der Bliesaue, nach Breifurt an der Bliesmühle vorbei nach Bliesdalheim, Herbitzheim, Gersheim nach Reinheim
Wehre: 3, Breitfurt, Herbitzheim, Gersheim
Einstiegstelle
Link: 49°14'11.3"N 7°15'42.3"E (49.236466, 7.261737)
Ausstiegsstelle
Parkplatz in Reinheim an der Bliesbrücke, Keltenstraße
Link: 49°08'09.4"N 7°10'59.2"E (49.135953, 7.183099)
Rastplätze
Bliesmühle, Bliesdalheim, Herbitzheim, Wehr Gersheim
Sehenswertes/Besonderheiten
Frauenberg Burgruinen, Europäischer Kulturpark, Ruine Alexanderturm, Bliesmühle Breitfurt, Historischer Bahnhof Gersheim
Streckenbeschreibung
Von Weiden bestandene Ufer prägen das Bild der Blies. Sie sind Reste ehemaliger großer Auenwälder, die sich einst vor der landwirtschaftlichen
Nutzung der Blies ausbreiteten. Mit ihren dichten Wasserwurzeln festigen die Weiden die Ufer auf natürliche Weise. Sie spenden Schatten im
Sommer und verhindern im Sommer die Erwärmung des Wassers. Mit etwas Glück sieht man einen Biber, wenn man leise genug ist. Die Blies-
auen sind Lebensräume für verschiedene Tierarten wie z.B. Eisvogel oder die Wasserspitzmaus. Vor oder nach der Kanutour lohnt sich ein
Abstecher in die Bliesgau. Hier finden sich wilde Orchideen, aufgrund des relativ gemäßigten Klimas und der kalkhaltigen Böden. Sie stehen unter
Naturschutz. Der europäische Kulturpark bei Bliesbruck-Reinheim erstreckt sich entlang der Blies und ermöglicht eine Zeitreise in die Keltenzeit
mit bedeutenden Grabfunden aus der Frühlathenezeit. Die Biosphäre Bliesgau lädt ein zu einer besonderen Sicht auf das Ökosystem Auwald.
Die Blies ist ein Nebenfluss der Saar. Sie ist starken Pegelschwankungen unterworfen und ändert dadurch auch ihren Charakter immer wieder.
Einige Wehre müssen bei der Tour überwunden werden.
Anfahrt
Allgemeine Hinweise
Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung
Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet
Über Bliesbrücken (Bliesbruck), Bliesebersingen, Frauenberg, Bliesmengen-Bolchen nach BliesSchweyen 17 km. Bis Bliesgersweiler ca. 18 km. Bis Saargemünd ca. 20 km.
Wehre: 3, Frauenberg, Bliesmengen-Bolchen, Wehr Saargemünd
Einstiegstelle
Parkplatz in Reinheim an der Bliesbrücke, Keltenstraße
Link: 49°08'09.4"N 7°10'59.2"E (49.135953, 7.183099)
Ausstiegsstelle
Link: 49°09'08.6"N 7°06'47.9"E (49.152400, 7.113313)
Zieladresse: Bliesweg 8, 66399 Mandelbachtal
Rastplätze
Bliesbrücken, Frauenberg, Habkirchen
Sehenswertes/Besonderheiten
Zwischen Reinheim und Bliesbruck Europäischer Kulturpark, Blies-Schweyen Arboretum, Gallo-Römische Villa Reinheim, Ancien Moulin
Schuster, Römermuseum Bliesbruck
Streckenbeschreibung
Von Weiden bestandene Ufer prägen das Bild der Blies. Sie sind Reste ehemaliger großer Auenwälder, die sich einst vor der landwirtschaftlichen
Nutzung der Blies ausbreiteten. Mit ihren dichten Wasserwurzeln festigen die Weiden die Ufer auf natürliche Weise. Sie spenden Schatten im
Sommer und verhindern im Sommer die Erwärmung des Wassers. Mit etwas Glück sieht man einen Biber, wenn man leise genug ist. Die Blies-
auen sind Lebensräume für verschiedene Tierarten wie z.B. Eisvogel oder die Wasserspitzmaus. Vor oder nach der Kanutour lohnt sich ein
Abstecher in die Bliesgau. Hier finden sich wilde Orchideen, aufgrund des relativ gemäßigten Klimas und der kalkhaltigen Böden. Sie stehen unter
Naturschutz. Der europäische Kulturpark bei Bliesbruck-Reinheim erstreckt sich entlang der Blies und ermöglicht eine Zeitreise in die Keltenzeit
mit bedeutenden Grabfunden aus der Frühlathenezeit. Die Biosphäre Bliesgau lädt ein zu einer besonderen Sicht auf das Ökosystem Auwald.
Die Blies ist ein Nebenfluss der Saar. Sie ist starken Pegelschwankungen unterworfen und ändert dadurch auch ihren Charakter immer wieder.
Einige Wehre müssen bei der Tour überwunden werden.
Anfahrt
Rossfeld (F) – Krafft (F) ca. 6 Std. / ca. 19 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide
Allgemeine Hinweise
Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung
Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet
Einkaufen Drusenheim: Maxi E Leclerc bis 19:30h
Mindestabnahme: 4 Kanadier
Vorzugsweise im Frühjahr befahrbar in kleiner Gruppe
Wehre/Schleusen: 2
Einstiegstelle
Rossfeld an der Brücke des ehemaligen Waschhauses. Parkplätze in der Nähe vorhanden, direkt in Rossfeld
Link: 48°20'15.7"N 7°36'59.6"E (48.337682, 7.616551)
Ausstiegsstelle
Brücke in Krafft, Frankreich
Link: 48°25'16.5"N 7°41'58.3"E (48.421254, 7.699530)
Alternativ:
Link: 48°25'09.8"N 7°42'03.2"E (48.419400, 7.700887)
Umsetzstelle Ill-Entlastungskanal:
Link:
Umtragestelle in den Krummen Rhein
Link: 48°26'37.5"N 7°43'04.8"E (48.443758, 7.718004)
Aussetzstelle Plobsheim:
Link: 48°27'49.7"N 7°43'38.4"E (48.463800, 7.727339)
Rastplätze
Schleuse Erstein 79, Düker, (Rhein-Rhone-Kanal)
Sehenswertes/Besonderheiten
Rhein-Rhone-Kanal, Ornitologisches Observatorium Ill-Entlastungskanal
Streckenbeschreibung
Die Zembs ist Privatbesitz und man sollte sich deshalb bei einer Befahrung sehr diskret verhalten. Empfehlung Strecke Rossfeld-Gerstheim
empfehlenswert. Die Zembs lässt sich gut bis zum Düker am Plombsheimer See. Die Zembs mündet nicht in den Plombsheimer See, sondern wird darunter hindurchgeleitet. Das Reststück entlang des Plombsheimer Sees ist Naturschutzgebiet und ein Durchkommen schwierig. Die
Zembs wird dann später in die Ill und dem Krummen Rhein aufgenommen. Die Fahrt verläuft gemütlich und ohne Hindernisse durch Feld-Wald und Wiesen. Nach 7 km kommt ein Wehr. Um auf der Zembs zu bleiben, muß das Wehr umtragen werden. Ab dem Wehr wird es enger, Büsche behindern die Fahrt, Verhaue sind zu umtragen. Am Rhein-Rhone-Kanal müssen die Boote nach oben getragen werden. Man setzt dann in den Rhein-Rhone-Kanal ein um diesen zu überqueren. Hier kann man auch gut eine Rast einlegen. Das Ein- und Ausbooten bereitet wegen der sumpfigen Ufer Probleme. An einer großen Wasserfläche geht es dann links ab zum Düker Ill-Entlastungskanal. Das letzte Stück bis Krafft ist dann stehendes Gewässer. Weiterfahren möglich am Düker (12) rechts in den Plombsheimer See und paddelt bis zum Abgang (14), dann umtragen in den Krummen Rhein, als Aussetzstelle bietet sich Plombsheim an (27 km).
Anfahrt
A5, Ausfahrt Offenburg, L98 bis Landesgrenze, ab Grenze N353, erste Ausfahrt D468 Richtung Plombsheim, D468 weiter bis Krafft, vor der Brücke links ab Damm (Parkplatz)
Anfahrt Einsetzstelle weiter auf D468 bis Boofzheim, hier rechts ab. D5 über Herbsheim und D782 bis Rossfeld.
Orientierungspunkte
E Einsetzstelle in Rossfeld
1 Brücke D5 in Herbsheim
2 Brücke D124
3 Teilung
4 Brücke
5 Brücke
6 Brücke D131
7 Brücke D426, Beginn Industriekomplex
8 Brücke
9 Brücke
10 Düker, links aussetzen, zum Überqueren in den RRK (Rhein-Rhone-Kanal) einsetzen, Rastplatz
11 Brücke in Krafft D468
12 Düker am Ill-Entlastungskanal, rechts aussetzen und in den Ill-Entlastungskanal einsetzen
A Aussetzstelle an der Brücke in Krafft
13 Umtragestelle in den Krummen Rhein
14 Aussetzstelle Plobsheim
Kork – Rheinau-Freistett ca. 5-6 Std. / ca. 18 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide
Allgemeine Hinweise
Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung
Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet
Mindestabnahme: 4 Kanadier
Ganzjährig befahrbar
4 Umtragestellen
Öffentliche Verkehrsanbindung vorhanden, Bahnhof Kork
Wehre: 4, Wehr mit Walze (2), Leutesheimer Mühle, Diersheimer Mühle, Stockfeldmühle
Einstiegstelle
Bei Kork.
Link: 48°34'15.6"N 7°52'15.2"E (48.570991, 7.870893)
Ausstiegsstelle
Aussetzstellen in Freistett, Stockfeldstraße oder Rheinstraße oder Mühlenstraße (Park)
Link: 48°40'19.7"N 7°56'05.9"E (48.672141, 7.934975), Stockfeldstraße
Link: 48°40'07.2"N 7°55'54.1"E (48.668665, 7.931690), Rheinstraße
Link: 48°40'45.7"N 7°56'17.4"E (48.679348, 7.938172), Mühlenstraße
Rastplätze
Bodersweier, Diersheim
Sehenswertes/Besonderheiten
Westwallbunker
Streckenbeschreibung
Im Oberrheingebiet waren einst Hanf und Flachs bedeutende Kulturpflanzen. Die Verarbeitung der Pflanze zur Faser erfolgte durch Einweichen
der geernteten Pflanzen in Hanfrötzen. In den sogenannten Plaueln wurde, in einem zweiten Arbeitsschritt durch Fallhämmer und Stampfen die Rinde entfernt und die Fasern weichgeklopft. Nachdem der badische Hanfbau nicht mehr mit dem Ausländischen konkurrieren konnte gingen die Plaueln entweder ein oder aber sie wurden mit ihren Wasserkraftanlagen zum Grundstock neuer Fabriken. Die Bezeichnung Plauelbach blieb aber oft erhalten. Der paddelbare aber wenig befahrene Plauelbach wird bei Willstätt au der alten Kinzig abgezweigt. Das erste Teilstück durch Odelshofen und Kork ist durch die vielen nicht unterfahr-baren Brücken für Paddler uninteressant und wir Mühlbach genannt.
Zur Befahrung dieses Gewässers, ab Kork Plauelbach genannt, setzt man am Ortsausgang von Kork in der Verlängerung der Andreas-Kratt-Straße nach dem Bahnübergang ein. Zunächst ist der Bach sehr eng und überragende Bäume, Büsche und Brombeerranken verhindern eine flotte Fahrt. Das Wehr an der Korker Mühle wurde schon vor langer Zeit eingeschleift. Die Brücke vor Querbach mit Wehr und Walze muss umtragen werden. Nach der Brücke B36 verläuft der Plauelbach ca. 500 m parallel zur Straße. Der unter der ehemaligen Bodersweirer Mühle liegende kleine Abfall ist gut fahrbar aber wohl nicht ohne Grundberührung, die Durchfahrtshöhe ist bei Normalwasserstand aber voll ausreichend. Nach Bodersweier mündet von links der Mühlbach, ab hier ist man im Unklaren über die Gewässerbezeichnung. Es findet sich auf den Karten bis Diersheim kein Gewässername. An der Leutesheimer Mühle an der man gut eine Rast einlegen kann, muss etwas 100m umtragen werden. Von rechts mündet der Rinnbach und kurz danach könnte man am Wehr links umsetzen und im kleinen Bach zum Gieselbach paddeln, der wiederum in das Groschenwasser mündet. Wir halten uns rechts und kommen nach ca. 500 m zum Ortsanfang von Diersheim. Von den ersten Häusern setzt man rechts aus, denn im Ort vor der Brücke gibt es keine Anlandemöglichkeit. Wer die Boote nicht tragen möchte, sollte einen Bootswagen dabeihaben um die ca. 400 m Umtragestrecke zu bewältigen. Nach Diersheim erscheint in den Karten der Name Mühlbach für unser Gewässer. Von rechts mündet der Holchenbach und bald danach kommt man zur Stockfeldmühle. Das Umtragen kann rechts, gute Aussetzstelle und schlechte Einsetzstelle oder links, um die Stockfeldmühle, erfolgen. Zum Beenden der Fahrt sucht man sich an der Stockfeldstraße (verläuft entlang des Bachs) oder der Rheinstraße eine geeignete Aussetzstelle. Man kann bis ans Ortsende paddeln und findet am kleinen Park in der
Mühlenstraße eine gute Aussetzstelle.
Orientierungspunkte
E Einsetzstelle bei Kork
1 Korker Mühle, Wehr geschleift
2 Niedrige Brücke, darunter Wehr mit Walze, umtragen
3. Brücke, kurz danach Brücke K5319
4. Brücke B36
5. Brücke, danach überhaupt, unter dem Bauwerk Schwall, normalerweise befahrbar, aber Grundberührung
6 Kurz hintereinander 2 Stege
7 Links Mündung des Mühlbachs, Bezeichnung auf Googlemaps als Mühlbach weiterbenutzt
8 Leutesheimer Mühle, Wehr, rechts umtragen
9 Straßenbrücke
10 Rechts Mündung des Rinnbachs
11 Links Abgang zum Gießelbach, rechts weiterfahren
12 Umtragestelle Diersheimer Mühle, vor Bebauung rechts aussetzen ca. 200m umtragen (Bootswagen). Nach der Mühle rechts einsetzen
13 Straßenbrücke K5373
14 Rechts Mündung des Holchenbachs
15 Stockfeldmühle, Brücke L87, rechts oder links umtragen
A Aussetzstellen in Freistett, Stockfeldstraße oder Rheinstraße oder Mühlenstraße (Park)
Anfahrt
Weinstadt-Endersbach – Waiblingen ca. 5-6 Std. / ca. 19 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide
Allgemeine Hinweise
Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung
Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet
Mindestabnahme: 4 Kanadier
Wehre: 2 Wehr Birkelstraße, Mühlweg-Beinstein, ab Waiblingen weitere 2 Wehre, Hegnacher Wehr, Vogelmühle
Einstiegstelle
Gute obere Einsatzstelle in Remshalden Günther-Irmscher-Straße 10,
Link: 48°48'40.4"N 9°25'08.1"E (48.8112266,9.4189094)
linke Flussseite bei einer Treppe zum Fluß, nachfolgend Fluss schmal, tief eingeschnitten mit teilweise flotter Strömung
Ausstiegsstelle
Treppe zur Mühläckerstr. keine Dauerparkplätze
Link: 48°52'02.4"N 9°16'56.5"E (48.867333, 9.282361)
Neckar 170,1 km auf der rechten Seite hinter der Neckarinsel guter Ausstieg zum kostenlosen Parkplatz Rathaus RemseckNeckar 169,0 Straßenbrücke Hochberg, gute Ausstiegsmöglichkeit links unter der Brücke mit Weg zu einem Parkplatz direkt nach Brückelinks (Straße: Rainwiesen rechts in Sackgasse fahren und dort parken,
Rastplätze
Auf der linken Seite Raststelle Remsstrand in Waiblingen
Sehenswertes/Besonderheiten
Schwaneninsel, "Mann auf Seepferdchen"
Streckenbeschreibung
Die Rems entspring am Fuße der Schwäbischen Alb und fließt über Schwäbisch Gmund, Schorndorf und Waiblingen bis zum Neckar. Rast-
plätze und Stege bei den Wehren sind neu angelegt. Auch auf der Rems kann die einzigartige Schönheit des Flusstals erlebt werden. Die
gleitende Fortbewegung auf dem Wasser, das eindrucksvolle Panorama auf reizvolle Uferlandschaften und die Silhouette der Waiblinger Altstadt
sind ein Erlebnis. Die Strecke von Weinstadt-Endersbach bis Waiblingen ist eine landschaftlich reizvolle Tour. Die Strecke von Weinstadt-Enders-
bach bis Waiblingen ist eine landschaftlich reizvolle Tour. Die Rems ist ein ruhiger Fluss mit geringer Strömung, besonders zwischen den Wehren,
was sie gut für Anfänger und Familien mit Kindern macht. Sie hat wenig Schwallstellen. Ab Waiblingen fließt die Rems durch ein sehr schönes
Naturschutzgebiet. Die Rems ist auch Heimat für viele weitere Tier- und Pflanzenarten. Die Durchfahrt durch Waiblingen ist empfehlenswert,
allerdings mit mindestens einer weiten Umtragungsstelle verbunden.
Am umweltverträglichsten paddelt man auf dem Abschnitt zwischen Weinstadt und Waiblingen aber generell von Juli bis September. Aus Natur-
schutzgründen sollte die Rems nur in einer Kleingruppe befahren und der Mindestpegel (Neustadt Rems 65 cm) unbedingt beachtet werden.
Anfahrt