Weitere Touren

 

auf folgenden Flüssen möglich:

 

  • Wiesent (Oberfranken)
  • Michelsbach (Germersheim)
  • Ottenheimer Mühlbach - Holländer-Rhein
  • Undiz-Schutter-Kinzig (Kehl)
  • Sinn (Gemünden)
  • Mosel (Koblenz)
  • Plauelbach (Kehl)
  • Rems (Waiblingen)
  • Zembs (Elsass)
  • Wern (Mündung in den Main bei Gemünden)
  • Blies (Reinheim, Bliesbruck)

  

Touren auf der Wiesent

 

 

Gößweinstein        Ebermannstadt        ca. 5 Std. /  ca. 17 Fkm inkl. Pausen   Tagestour mit Guide

 

 

 

Allgemeine Hinweise

 

Schwierigkeitsgrad:

 

Mittel bis zügige Strömung teilweise WW I-II, hoher Erlebnisfaktor, landschaftlich anspruchsvoll

 

 

Wehre: 4, Sachsenmühle, Naturwehr Baumfurt, Wehr Muggendorf, Wehr Streitberg

 

Die meisten Wehre sind mit Stegen und Umtragewegen versehen.

 

Wehre dürfen nur befahren werden, wenn sie ausdrücklich als befahrbar gekennzeichnet sind. Ein- und Aussetzen sowie Umtragen nur an den dafür vorgesehenen Stellen

 

 

Bahnhof: Streitberg, Muggendorf, Behringersmühle

 

Von Ebermannstadt fährt eine Regionalbahn (Gepäckabteil) stündlich nach Forchheim (Linie 821)

 

Der aktuelle Pegel ist auf der Seite http://kanu-bayern.de/service oder über den Bayerischen Hochwassernachrichtendienst http://www.hnd.bayern.de abfragbar.

 

Faustregel für 5 Fkm ca. 1,5 Std.

 

 

Alternative Strecke:

 

Doos bis Streitberg ca. 17 km

 

 

Einstiegstelle

 

Stempfermühle bei Gößweinstein, Parkplatz auf der rechten Seite

 

Link: 49°46'15.7"N 11°19'48.1"E                            (49.771028, 11.330028)

 

 

Ausstiegsstelle

 

Nach der Brücke Ramstertalstraße rechte Seite, Parkmöglichkeiten oben am Rewe, Einkehrmöglichkeit und Bahnhof KM 17,3

 

Link: 49°46'58.7"N 11°11'31.3"E                              (49.782981, 11.192015)

 

Rastplätze

 

Schwanenbräu Biergarten Ebermannstadt gegenüber Ausstiegsstelle, Ehemalige Sandbank linker Hand Streitberg, Muggendorf Slipanlage linke

Seite, Gasthaus Sachsenmühle Einkehrmöglichkeit, Biergarten, Muggendorf, Einkehrmöglichkeit Campingplatz Rothenbühl

 

 

Sehenswertes/Besonderheiten

 

Burg Gößweinstein, Freibad vor Ebermannstadt linke Seite, Burgruine Neideck, Burgruine Streit-burg, Burgstall alter Schloßberg linke Seite, Binghöhle, Prinz Rupprecht Pavillon, Kneippanlage Muggendorf, Kreativzentrum Sachsenmühle, Felsensteig, Stempfermühlquelle, Burggailen-

reuth linker Hand, verschiedene Höhlen auf der rechten Seite vor Muggendorf

 

 

Streckenbeschreibung

 

Wir starten bei der Stempfermühle nähe Bahnhof. Von dort fahren wir weiter zur Sachsenmühle über Burggailenreuth auf der linken Seit vorbei

nach Muggendorf. Von dort geht es weiter vorbei an der Burgruine Neideck zur linken Hand über Streitberg nach Gasseldorf vorbei an Rothenbühl

nach Ebermannstadt. Auf einer spritzigen bootstour durch das idyllische Wiesenttal paddelt ihr an einigen de schönsten Sehenswürdigkeiten der

Region vorbei und genießt eine herrliche Aussicht vom Wasser aus. Die einzigartige Naturlandschaft der Fränkischen Schweiz wirkt an vielen Ort-

en gerad deshalb nahezu unberührt, weil der Naturschutz in der Urlaubsregion eine zentrale Rolle spielt. Der Reiz der Wiesent liegt in ihrer Tal-

schlucht, die sich 80 bis 100 m tief in die Kalkschichten der Fränkischen Schweiz eingeschnitten hat. Zahlreiche Jurakalkfelsen ragen aus dem

Buchenwald und bieten ein eindrucksvolles Bild. Die Wiesent strömt zugig mit zahlreichen Schwällen und Gefällestufen. Gefährliche Stellen werd-

en durch gelbe Warnschilder angekündigt. Der schönste Teil der Schlucht liegt zwischen Behringersmühle und Streitberg. Ab Muggendorf weitet

sich langsam das Tal und wird lieblich, der Fluß bleibt aber spritzig. Das Wasser des Flusses ist klar und kalt. Da an einigen Nebenflüssen Biber

vorkommen, sind auch an der Wiesent Begegnungen möglich.

 

Fkm 34,8 Ein- und Ausstieg Gößweinstein, Einkehrmöglichkeit Gößweinstein

Fkm 31,8 Wehr Sachsenmühle, Einkehrmöglichkeit

Fkm 28,8 Naturwehr Baumfurt

Fkm 26,3 Wehr Muggendorf, Biergarten rechte Seite

Fkm 25,7 Kneippanlage Ein- und Ausstieg mit Parkmöglichkeit

Fkm 23,0 Burg Neideck

Fkm 21,9 Ein- und Ausstieg Streitberg, Parkmöglichkeiten vorhanden

Fkm 21,0 Niederfellendorf, linke Seite

Fkm 19,0 Gasseldorf, rechte Seite

Fkm 18,8 Wehr Rothenbühl

Fkm 17,3 Ein- und Ausstieg Ebermannstadt, Parkmöglichkeiten, Einkehrmöglichkeit, Bahnhof

 

 

Anfahrt

 

 

Pulvermühle        Ebermannstadt        ca. 7 Std. /  ca. 28 Fkm inkl. Pausen     Tagestour mit Guide

 

 

Allgemeine Hinweise

 

Schwierigkeitsgrad:  Mittel bis zügige Strömung teilweise WW I-II, hoher Erlebnisfaktor, landschaftlich anspruchsvoll

 

Wehre: 8

 

Wehr Pulvermühle linker Hand

Wehr Wasserkraftwerk Köttweisdorf

Wehr Doos, umtragen, Wehr Wölmers Steg, Wehr Beringersmühle ca. 500 m umtragen

Wehr Sachsenmühle, Naturwehr Baumfurt, Wehr Muggendorf

Die meisten Wehre sind mit Stegen und Umtragewegen versehen.

 

Wehre dürfen nur befahren werden, wenn sie ausdrücklich als befahrbar gekennzeichnet sind. Ein- und Aussetzen sowie Umtragen nur an den

dafür vorgesehenen Stellen

 

Bahnhof:  Streitberg, Muggendorf, Behringersmühle

 

Von Ebermannstadt fährt eine Regionalbahn (Gepäckabteil) stündlich nach Forchheim (Linie 821)

 

Der aktuelle Pegel ist auf der Seite http://kanu-bayern.de/service oder über den Bayerischen Hochwasserdienst http://www.hnd.bayern.de abfragbar.

 

Faustregel für 5 Fkm ca. 1,5 Std.

 

 

Einstiegstelle

 

Bei der Pulvermühle auf der rechten Seite, Parkmöglichkeiten an der Straße St2191 vorhanden, ev. auch bei der Pension Pulvermühle

bei KM 45,2

 

Link: 49°50'08.2"N 11°20'38.5"E                        (49.83559881, 11.344025)

 

KM 39,3 Ein- und Ausstieg, Riesenburg

KM 34,8 Ein- und Ausstieg Gößweinstein, Einkehrmöglichkeit Gößweinstein

KM 25,7 Beru Ein- und Ausstieg mit Parkmöglichkeit

 

 

Ausstiegsstelle

 

Nach der Brücke Ramstertalstraße rechte Seite, Parkmöglichkeiten oben am Rewe, Einkehrmöglichkeit und Bahnhof KM 17,3

 

Link: 49°46'58.7"N 11°11'31.3"E                         (49.782981, 11.192015)

 

 

 

Rastplätze

 

Schwanenbräu Biergarten Ebermannstadt gegenüber Ausstiegsstelle, Ehemalige Sandbank linker Hand Streitberg, Muggendorf Slipanlage linke

Seite, nach der Wiesentbrücke Gößweinstein rechte Seite, Biergarten Sachsenmühle vor Gößweinstein linke Seite, Waldpension Rabeneck linkes

Ufer, Cafe Pension Krems rechte Seite, Schlottersmühle Einkehrmöglichkeit, Behringersmühle Einkehrmöglichkeit, Biergarten Muggendorf,

Einkehrmöglichkeit Campingplatz Rothenbühl

 

KM 40,0 Einkehrmöglichkeit und Parkplatz

 

 

Sehenswertes/Besonderheiten

 

Freibad vor Ebermannstadt linke Seite, Burgruine Neideck, Burgruine Streitburg, Binghöhle, Prinz Rupprecht Pavillon, Kneippanlage Muggendorf, Kreativzentrum Sachsenmühle, Burg Gößweinstein, Felsensteig, Schottersmühle, Doos Wasserfall, Burg Rabeneck, Burg Waischenfeld, Behring-

ersmühle Kurpark, Burggailenreuth., Helenenhöhle, Schlüsselburg bei der Pulvermühle, Reinschburg

 

 

Streckenbeschreibung

 

Wir starten bei der Stempfermühle nähe Bahnhof. Von dort fahren wir weiter zur Sachsenmühle über Burggailenreuth auf der linken Seit vorbei

nach Muggendorf. Von dort geht es weiter vorbei an der Burgruine Neideck zur linken Hand über Streitberg nach Gasseldorf vorbei an Rothenbühl

nach Ebermannstadt. Auf einer spritzigen bootstour durch das idyllische Wiesenttal paddelt ihr an einigen de schönsten Sehenswürdigkeiten der

Region vorbei und genießt eine herrliche Aussicht vom Wasser aus. Die einzigartige Naturlandschaft der Fränkischen Schweiz wirkt an vielen Ort-

en gerad deshalb nahezu unberührt, weil der Naturschutz in der Urlaubsregion eine zentrale Rolle spielt. Der Reiz der Wiesent liegt in ihrer Tal-

schlucht, die sich 80 bis 100 m tief in die Kalkschichten der Fränkischen Schweiz eingeschnitten hat. Zahlreiche Jurakalkfelsen ragen aus dem

Buchenwald und bieten ein eindrucksvolles Bild. Die Wiesent strömt zugig mit zahlreichen Schwällen und Gefällestufen. Gefährliche Stellen werd-

en durch gelbe Warnschilder angekündigt. Der schönste Teil der Schlucht liegt zwischen Behringersmühle und Streitberg. Ab Muggendorf weitet

sich langsam das Tal und wird lieblich, der Fluß bleibt aber spritzig. Das Wasser des Flusses ist klar und kalt. Da an einigen Nebenflüssen Biber

vorkommen, sind auch an der Wiesent Begegnungen möglich.

 

 

Touren auf dem Michelsbach

 

 

Leimersheim   Sondernheim ca. 4-5 Std. /  ca. 16  Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide

 

 

 

Allgemeine Hinweise

 

Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung

Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet

Ganzjährig befahrbar und alle Bootstypen

Keine Umtragestelle

Bedingung: Für eine Befahrung sollte der Rheinpegel Maxau über 5 m liegen

 

Mindestabnahme:4 Kanadier (3-Sitzer)

 

Öffentliche Verkehrsanbindung vorhanden

 

 

Einstiegstelle

 

Leimersheim bei den Sportanlagen

 

Link:  49°07'29.0"N 8°21'13.4"E                   (49.124707, 8.353709)

 

Man kann die Tour noch verlängern bis zum Hafen Germersheim fahren und dort aussteigen oder bis zum Lingenfelder Altrhein fahren bis

zum kleinen See

 

 

Ausstiegsstelle

 

Schleusenhaus Sondernheim Altrhein, nach ca. 16 km vor der Mündung in den Rhein links

 

Link:  49°10'49.2"N 8°22'12.9"E                  (49.180329, 8.370254)

 

Weitere Aussetzstellen:

 

1. Vor der Mündung in den Rhein links 17 km

2. Bei Rhein-km 383,3 rechts in das Rußheimer Altwasser einfahren und nach ca. 500m bei den Paddelfreunden Huttenheim aussetzen ca. 20 km

3. Hafen Germersheim  Rhein-km 385,3, rechts Anlegestelle WSC Rheinstreue Rheinsheim ca. 23 km

4. Bei Rhein-km 389,2 rechts in den Philippsburger Altrhein einfahren und dann beim SKC Philippsburg aussetzen ca. 26 km

 

 

Rastplätze

 

Bei Hördt, Straßenbrücke in der Nähe Wanderparkplatz Rheinstraße 

 

 

Sehenswertes/Besonderheiten

 

Wanderparkplatz Rheinstraße, Brandgraben, Schleusenhaus

 

 

Streckenbeschreibung

 

Der Michelsbach verbindet das Leimersheimer Altwasser mit dem Sondernheimer Altrhein. Ab-wechslungsreich verläuft der Bach teils durch Felder und Wiesen, einen Großteil paddelt man allerdings durch den Auwald. Nach dem Einsetzen bei den Leimersheimer Sportanlagen und Durchqueren des Leimersheimer Altwasser fließt der Michelsbach durch Leimersheim. Er nimmt noch im Ortsbereich den ebenfalls paddelbaren Erlenbach auf. Die erste gute Rastmöglichkeit findet man an der Verbindung des Gewässers mit dem Baggersee. Die Ufer sind Schilfgesäumt, im Wasser umkurven wir vorsichtig unzählige Teichrosenbeete. Unbemerkt münden Scheit- und Spiegelbach vor dem Sondernheimer Altrhein in

den Michelsbach. Bald paddelt man auf ein großes Gebäude (Pumpwerk) zu, weit links davor geht es weiter Richtung Rhein. Ca. 1 km vor der 

Mündung in den Rhein kann man links nach dem Wehrschütz aussteigen und im Schleusenhaus (Pfälzer-Wald-Vereins-Gasthaus) an Wochen-enden geöffnet, eine Rast einlegen Bei Rhein-km 380, 3 kommen wir in den Rhein.

 

 

Orientierungspunkte

 

1   Steg

 

2   Brücke Leimersheim

 

3   Brücke, unmittelbar danach Mündung des Erlenbachs

 

R   Mögliche Raststelle

 

4    Steg

 

5    Mündung des Scheidbachs

 

6    Brücke

 

7    Brücke

 

8    Brücke

 

9    Steg

 

10  Abgang links fahren

 

11  Dammdurchfahrt, Schleusenhaus, Raststelle

 

12  Mündung in den Rhein

 

 

 

Touren auf dem Ottenheimer Mühlbach - Holländerrhein

 

 

Wittenweiher   –   Goldscheuer ca. 5-6 Std. /  ca. 19  Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide

 

 

 

Allgemeine Hinweise

 

Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung

Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet

Mindestabnahme: 4 Kanadier

Sehr sauberes Wasser

Gute Wasserqualität

Ganzjährig fahrbar

 

Mindestabnahme:4 Kanadier (3-Sitzer)

 

Öffentliche Verkehrsanbindung vorhanden

 

Allgemein ist an Wehranlagen Vorsicht geboten. Die zu den Mühlen bzw. Kraftwerksgebäuden führenden Kanäle und Einlaufbauwerke sind aufgrund der starken Strömung eine Gefahrenquelle und dürfen nicht befahren oder betreten werden.

 

 

Einstiegstelle

 

Die Einsetzstelle liegt beim Gasthaus Anker in Ottenheim-Schwanau, Rheinstraße 11, Ecke Fasanenweg

 

Link:  48°23'15.6"N 7°45'10.0"E          (48.387671, 7.752772)

 

Reste eines ehemaligen Strandbades, beim Gasthaus Anker in Ottenheim. Parkplätze sind ausreichend vorhanden.

 

 

Umtragestelle

 

Dammlinks aussetzen (6), Plättlewehr (10) Faschinat

 

 

Ausstiegsstelle

 

Link:  48°29'47.8"N 7°47'11.0"E           (48.496620, 7.786390)

 

 

Rastplätze

 

Ichenheimer Anglerheim, Plättlewehr

 

 

Sehenswertes/Besonderheiten

 

Ökologische Flutungen werden ohne vorherige Warnung bei einem Rheinabfluss von über 2000 cbm durchgeführt. Bei ökologischer Flutung wird der an den Ottenheimer Mühlbach anschließende Holländerrhein unbefahrbar. Das heißt, ab dem Anglerheim Ichenheim kann dann nicht mehr gepaddelt werden. Die auto­matische Bandansage des Kulturwehres Kehl mit der Rufnummer 07854/985752 informiert über diese Flutungen. Der entschei­dende Satz weit hinten in der

 

Bandansage lautet: Zufluss Polder Altenheim. Ist der Zufluss größer als 0 (Null), dann wird geflutet!

 

 

Streckenbeschreibung

 

Der Ottenheimer Mühlbach und der daran anschließende Holländer Rhein fließt durch die letzten Reste wunderschöner Altwasserauen von Wittenweier nach Goldscheuer bzw. Kehl wo er in den Rhein mündet. Der ständige Wechsel von Fließstrecken, seenartig verbreiterten Ab-schnitten, Seitenarmen, Auwald, Zuläufen von am Rhein entlangführenden Druckwasserkanal oder Grundwasserquellen, mit dem dort herrsch-enden Klima, machen den besonderen Reiz dieses Gewässers aus. Ein großer Teil steht unter Naturschutz. Der Ottenheimer Mühlbach ist zunächst sehr eng, aber immer häufiger weitet sich der Blick, seenartige Verbreitungen machen die Fahrt abwechslungsreich und interessant. Man orientiert sich an der Strömung oder der Wassermenge. Regel-mäßig stören Dämme mit Wehrschütz die freie Fahrt. Bei der Brücke nach ca. 11 km queren wir rechts das Ichenheimer Anglerheim. Ab dem Ichenheimer Anglerheim wird der Bach im Frühjahr und im Sommer beeinträcht-igt. Bis zur Abzweigung des Baches aus der Elz haben Zuflüsse wie Taubergießen, Waldschlut, Glotter, Dreisam und Weitere das Gewässer verstärkt. Der ständige Wechsel von Fließstrecken, seenartig verbreiterten Ab-schnitten, Seitenarmen, Auwald, Zuläufen vom am Rhein entlang-führenden Druckwasserkanal oder Grund-wasserquellen, mit dem hier herrschenden Klima machen den besonderen Reiz dieses Gewässers aus. Man beachte, dass große Teile unter Naturschutz stehen. Verbot nebeneinander und gegen die Strömung zu fahren. Das erste Teilstück vor Ottenheim wird wegen schwieriger Umtragestellen, Mühle und Dükerung (Schutterentlastungskanal) und nicht unterfahrbaren Brücken, sehr selten gepaddelt.

 

Die Einsetzstelle beim Gasthaus Anker (Rheinstraße) in Ottenheim bietet vor der Brücke eine Rampe und danach eine Treppe zum Einsetzen. Nach ca. 3 km Fahrt erreicht man die erste Umtragestelle, man landet beim Podest (2) an und trägt ca. 15 m ins Unterwasser um. Immer wieder stören Dämme mit Wehrschütz die freie Fahrt. Die tunnelartige "Durchfahrt" (6) verdient besondere Erwähnung, dort wird der Durchgang nach unten hin immer enger, man riskiert Kopfverletzungen oder Kenterung. Das heißt zuerst von unten ansehen und links oder rechts umtragen. Vor dem Durchgang links wurde eine bequeme Aussetzstelle angelegt. Dann umrundet der "Ottenheimer" im großen Bogen die beiden Bagger­seen eines Kieswerkes. Bei der Brücke (8) nach ca. 11 km liegt rechts das Ichenheimer Anglerheim.


Nach der Rast folgt die letzte Umtragestelle am Plättlewehr (10). Eventuell ist es möglich, bei gutem Wasser-stand über das seit 2005 bestehende Umgehungsgerinne links ins Unterwasser fahren (neuerdings verbot-en). Rechts zweigt der Altenheimer Mühlbach ab. Dieses Gewässer bietet Unentwegten eine Paddel-Variante, mit einigen schwierigen Umtragestellen (niedrige Brück-en), Altenheimer Mühle, weiter bis zur L 98 neu oder gar, mit weiteren Portagen, bis Marlen zu fahren. Nach dem Durchlass (12) zweigt links die Rosskehle, ein schmaler urwüchsiger Bach, ab. Dieses Gewässer wurde im Zuge von Ergänzungsmaßnahmen im Polder Altenheim I wieder durchgängig gemacht. Nach ca. 1,2 km vereinigen sich Rosskehle und Ottenheimer wieder. Bis zur Aussetzstelle sind es nun noch ca. 3,2 km, sie befindet sich ca. 300 m nach dem Dammdurchlass (15) links an den beiden Steintreppen.

Ab 1989 wurden in den Poldern Altenheim ökologische Flutungen durchgeführt. Seither nahmen die Artenvielfalt und die Anteil der strömungs-liebenden auf Sand und Kies laichenden Fischarten zu. Auch hat sich der Bestand der bedrohten Eisvögel erheblich ausgeweitet. Zu Zeiten der ökologischen Flutungen sind einige Dammunterführungen nicht mehr befahrbar. Hohe Wellen und starke Verwirbelungen und Pilze können dann weniger Geübten gefährlich werden.

 

Anfahrt Einstiegsstelle

 

Anfahrt: A5, Ausfahrt Lahr (A536), B36 bis zur Kreuzung vor Allmannsweier, L100 bis zur L104, L104 bis Ottenheim, Gasthaus Anker

Aussetzstelle: A5, Ausfahrt Lahr (A535), L98 bis zur Aussetzstelle vor der Brückenauffahrt zum Rhein rechts ab zum Parkplatz

 

 

Orientierungspunkte

 

E   Einsetzstelle befindet sich in der Rheinstraße beim Gasthaus Anker, gute Parkmöglichkeiten

 

1   Betonbrücke

 

2   Nach ca. 3 km seenartige Verbreiterung. Anschließend geschüttetes Wehr, hier ca. 15 m ins Unterwasser umsetzen. Nicht im rechten Arm

     weiterfahren, dieser Arm führt nach Meißenheim und unterquert drei sehr niedrige Brücken.

 

3   Damm, Brücke mit Wehrschütz, bei normalem Wasserstand gut fahrbar.

 

4   Brücke

 

5   Brücke mit Wehrschütz, unmittelbar danach wehrartige Steinschütttung. Bei gezogenem Schütz eventuell fahrbar oder rechts umtragen

 

6   Hochwasserdammunterquerung mit Wehrschütz. Die früher sehr gefährliche Durchfahrt wurde 2019 durch eine Stahlrohrkonstruktion ver-

     schlossen. Links umtragen.

 

7   Betonbrücke

 

8   Betonbrücke, davor rechts Aussetzstelle zur Rast am Ichenheimer Anglerheim. 

 

9   Dammunterquerung, meist problemlos

 

10 Seenartige Verbreiterung und anschließend Plättlewehr, über die Insel kurz umtragen. Gute Raststelle. Der rechte Arm führt durch eine 

     Feld- und Wiesenlandschaft mit einem Wehr und einer zu umtragenden Mühle bis zur Straße L98.

 

11 Dammunterquerung

 

12 Dammunterquerung

 

13 Betonbrücke (Schusterbrücke) mit 6 Durchgängen

 

14 Betonbrücke, Rastmöglichkeit

 

15 Dammunterquerung

 

A   Aussetzstelle nach dem Freizeitgelände (Segeln) links bei den beiden Treppen. Gute Parkmöglichkeiten

 

 

Touren auf der Undiz-Schutter-Kinzig

 

Schutterzeller Mühle     Damm Kinzig ca. 5-6 Std. /  ca. 23  Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide

 

 

Allgemeine Hinweise

 

Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung

Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet

Ganzjährig befahrbar

 

Wehre: 4  Rohrburger Mühle, Kittersburger Mühle, Wässerwehr, Wehr alte Schutterbett

 

 

Einstiegstelle

 

Schutterzeller Mühle an der Straßenbrücke 

 

Link:   48°24'56.3"N 7°50'57.0"E              (48.415644, 7.849155) 

 

 

Umtragestelle

 

Rohrburger Mühle, 5 m vor Wehr und ca. 100 m umtragen, bzw. umfahren

 

Link:   48°28'49.7"N 7°50'19.5"E              (48.480481, 7.838743)

 

 

Ausstiegsstelle

 

Auffahrtrampe auf dem Damm auf der Kinzig, vom Wasser aus nicht erkennbar, deshalb dort ein Tuch oder ähnliches hinhängen beim Parken

der Autos

 

Adresse: Sundheim, 77731 Willstätt

 

Link:  48°33'26.2"N 7°51'05.0"E              (48.557278, 7.851399)

 

 

 

Rastplätze

 

Unterwässerle, Kittersburger Mühle, Schuttergrillplatz

 

 

 

Sehenswertes/Besonderheiten

 

Westwallbunker 70, Westwallbunker 2, Flutendes Laichkraut an der Schutter

 

 

 

Streckenbeschreibung

 

Die Schutter fährt man in Kombination mit der Undiz bei entsprechendem Wasserstand ab der Schutterzeller Mühle. Ab hier gibt es bis zur  

Kinzig nur eine Umtragestelle an der Rohrburger Mühle. Die Schutter wurde teilweise schrittweise von der Mündung her renaturiert. Im unteren Verlauf ist der Flussverlauf den alten überlieferten Mäandern nachempfunden. Flussaufwärts werden weitere Teile renaturiert werden. Die Undiz und die Schutter verlaufen in vielen Windungen durch eine Wald- und Wiesenlandschaft sowie das Naturschutzgebiet Unterwässerle. Die Undiz und die Schutter vereinigen sich nach ca. 3,2 km an der Dundenheimer Mühle. Hier gibt es eine Wasserbrücke über der Schutter. Ab Müllen wurde abschnittsweise renaturiert. Es folgt die 1. Umtragestelle an der Rohrburger Mühle. Wir queren die Kittersburger Mühle, dessen Wehrdauerhaft geöffnet ist. Ab hier kommen viele Mäander und querliegende Bäume. Nach ca. 1 km auf der Kinzig findet sich rechts ein günstiger Ausstieg. 

 

 

 

Anfahrt

 

A4, Ausfahrt Lahr, B36 Richtung Ichenheim, dort ab auf die K5332 bis zur Abzweigung der K5339 zwischen Undiz und Schutter, dann K5339 weiter bis zur Schutterzeller Mühle, Einsetzstelle direkt an der Straßenbrücke

A4, Ausfahrt Appenweier, B28 bis Ausfahrt Sundheim-Neumühl-Kork, L90 bis Abzweigung in Neumühl, nach Kehl über Kinzig und Schutter bis zum 1. Kreisverkehr, dann rechts B36 bis Aussetz-stelle, dort wo sich der Damm von der Straße entfernt, kleine Einfahrt und Stellplatz für einige PKW

Koordinaten: N 48 34 13 O 7 49 50

 

 

 

Orientierungspunkte

 

E    Einsetzstelle bei der Schutterzeller Mühle (gute Einkehrmöglichkeit) zwischen der Straßenbrücke K5339 und einer Sandsteinwegebrücke

 

1     Alte Straßenbrücke (Sandstein) und neue Straßenbrücke K5332 kurz hintereinander

 

2    Betonwegebrücke

 

3    Brücke bei der Dundenheimer Mühle, kurz danach Wasserbrücke. Weitere gute Einsetzmöglichkeit bei wenig Wasser. Mündung in die 

      Schutter

 

4    Betonbrücke L99

 

R    Raststelle Unterwässerle mit Grillplatz und Schutzhütte, der Fluß ist mit Sandsteinquadern eingefasst, kleiner harmloser Schall

 

5     Betonbrücke K5330

 

6     Steg links Müllen

 

7     Brücke links Müllen

 

8     Abgang der Schutterentlastung, Wehrschütz bei normalem Wasserstand offen

 

9     Wegebrücke

 

10   Wehr Rohrburger Mühle, links ca. 100m umtragen

 

11   Brücke L98

 

12   Wehr Kittersburger Mühle, (Einkehr- und Rastmöglichkeit, Biergarten), rechts ca. 30m umtragen. Mündung des Tieflachkanals

 

13   Wässerwehr, Schütz meist offen

 

14   Brücke L91 Marlen-Eckartsweier

 

15   Brücke K5324 Eckartsweier-Kehl

 

16   Wehr fahrbar wenn Schütz gezogen, Beginn der Renaturierung

 

17   Wehr zur alten Schutterbett, Abgang links durch die Wellrohrbrücke nehmen. Anschließend viele Mäander. Bäume im Wasser.

 

18   Brücke über Schutter und Kinzig. Kurz danach Hochwasserüberlauf in die Kinzig, links halten

 

19   Mündung in die Kinzig bei km 5,5

 

A     Aussetzstelle links, Auffahrt auf den Damm, Parkmöglichkeit für einige PKW's

       Koordinaten: N48 34 13 O7 49 50,25

 

 

Touren auf der Sinn

 

 

Burgsinn     Schaippach ca. Std. /  ca. 17  Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide

 

 

 

Allgemeine Hinweise

 

Schwierigkeitsgrad: 

leicht bis mittel, Zahmwasser bis teilweise WW1

 

 

Einstiegstelle

  

Link:  50°09'27.0"N 9°39'02.4"E             (50.157502, 9.650669)

 

Alternativer Einstieg

 

Link:  50°08'53.9"N 9°39'19.0"E             (50.148316, 9.655282)

 

 

 

Ausstiegsstelle

 

Link:  50°04'45.5"N 9°40'09.8"E              (50.079303, 9.669377)

 

 

 

Rastplätze

 

Badestelle an der Sinn vor Schaippach bei Rieneck

 

 

Sehenswertes/Besonderheiten

 

Badestelle an der Sinn vor Schaippach bei Rieneck, Wasserhausruine vor Rieneck, Altes Wehr, Naturschutzgebiet Sinngrund

 

 

Streckenbeschreibung

 

Das rund um die Sinn im Landkreis Main-Spessart ist für den Erholungssuchenden von besonderem Reiz, weil er über weite Strecken eine

größtenteils unberührte Natur vorfindet. Die Sinn ist ein sportlicher Kleinfluss mit vielen engen Kurven, guter Strömung und sehr sauber. 

Gleichzeitig kommen in dieser Gegen auch viele seltene Pflanzen und Tierarten wie Biber, Eisvogel oder die Flussperlmuschel vor. Die Sinn

gestaltet sich sehr abwechslungsreich in toller Landschaft. Auf der Strecke befinden sich einige Natur-Wehre, die alle gut fahrbar sind, auch für

Anfänger. Bei entsprechendem Mindestpegel gibt es kaum Grundberührungen. Kurz nach dem Einstieg in Burgsinn folgen zwei kleinere 

Schwälle mit flotter Strömung, dann aber geht es meist eher gemächlich zu. Kurz hinter dem Wehr in Rieneck gibt es hinter der alten Sandstein-

brücke eine ausgeschilderte Ausstiegsstelle. Hier kann man rasten und zur Burg hochlaufen und eine Pause machen. Der Ortskern in Rieneck

ist recht ansprechend. Der Abschnitt von Rieneck nach Schaippach ist dann nur noch ein entspanntes Kanuwandern ohne größere Schwierig-

keiten. In Schaippach erreichen wir unseren Ausstieg rechts nach der Holzbrücke.

 

 

Anfahrt

 

 

Touren auf der Mosel

 

 

Lehmen     Koblenz ca. 5-6 Std. /  ca. 19  Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide

 

 

 

Allgemeine Hinweise

 

Schwierigkeitsgrad:

leicht

Achtung: Wasserschifffahrtsstraße

 

Einstiegstelle

 

Lehmen 56332, Fährstrasse 1

 

Link:    50°17'03.4"N 7°27'18.4"E           (50.284264, 7.455105) 

 

 

 

Ausstiegsstelle

 

Vor der Schleuse (Staustufe) rechts in 56073 Koblenz, Parkplatz vorhanden

Adresse: Willy-Brand-Ufer

 

Link:    50°22'01.7"N 7°34'34.6"E           (50.367145, 7.576276)

 

Alternativ: Am Bootshaus, Am Moselstausee 16, 56073 Koblenz

 

Link :   50°21'41.4"N 7°34'00.5"E            (50.361498, 7.566793)

 

 

Rastplätze

 

Ferieninsel Winningen, Strand Moselbogen

 

 

Sehenswertes/Besonderheiten

 

Ferieninsel Willingen, Denkmal Rittersturz

 

 

Streckenbeschreibung

 

Die Mosel fließt in gemächlichem Tempo durch unzählige Schleifen ihrer Mündung in den Rhein entgegen. Wilde Strömungen und Strudel sind

also nicht zu erwarten. Kanufahren auf der Mosel bereitet keine Probleme, die Strömungsgeschwindigkeit ist langsam, der Fluß ist weit einseh-

bar. Unter den deutschen Strömen nimmt die Mosel einen hervorragenden Rang ein durch die Anmut der Landschaft, durch die uralte Kultur

ihres Tales und durch die Fülle historischer Erinnerungen. Kleine Abstecher auf Berge und Burgen und in die wildromantischen Seitentäler

sind erlässlich, wenn man die Mosel in ihrer eigenartigen Romantik erfassen will. Nicht umsonst gilt das Moseltal als das schönste des Rhein-landes. Wir starten in Lehmen hinter der Staustufe. Wir passieren Kobern-Gondorf, Dieblich, Winningen und Güls bis unsere Tour an der Stau-stufe in Koblenz endet. 

 

 

Anfahrt

 

 

Touren auf der Blies

 

Blieskastel     Reinheim  ca. 5-6 Std. /  ca. 17  Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide

 

 

Allgemeine Hinweise

 

Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung

Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet 

 

Ab Blieskastel über Mimbach, Blickweiler, vorbei an der Bliesaue, nach Breifurt an der Bliesmühle vorbei nach Bliesdalheim, Herbitzheim, Gersheim nach Reinheim

 

Wehre:  3, Breitfurt, Herbitzheim, Gersheim

 

 

Einstiegstelle

 

Link:   49°14'11.3"N 7°15'42.3"E       (49.236466, 7.261737)

 

 

 

Ausstiegsstelle

 

Parkplatz in Reinheim an der Bliesbrücke, Keltenstraße

 

Link:   49°08'09.4"N 7°10'59.2"E       (49.135953, 7.183099)

 

 

 

Rastplätze

 

Bliesmühle, Bliesdalheim, Herbitzheim, Wehr Gersheim

 

 

Sehenswertes/Besonderheiten

 

Frauenberg Burgruinen, Europäischer Kulturpark, Ruine Alexanderturm, Bliesmühle Breitfurt, Historischer Bahnhof Gersheim

 

 

Streckenbeschreibung

 

Von Weiden bestandene Ufer prägen das Bild der Blies. Sie sind Reste ehemaliger großer Auenwälder, die sich einst vor der landwirtschaftlichen

Nutzung der Blies ausbreiteten. Mit ihren dichten Wasserwurzeln festigen die Weiden die Ufer auf natürliche Weise. Sie spenden Schatten im

Sommer und verhindern im Sommer die Erwärmung des Wassers. Mit etwas Glück sieht man einen Biber, wenn man leise genug ist. Die Blies-

auen sind Lebensräume für verschiedene Tierarten wie z.B. Eisvogel oder die Wasserspitzmaus. Vor oder nach der Kanutour lohnt sich ein 

Abstecher in die Bliesgau. Hier finden sich wilde Orchideen, aufgrund des relativ gemäßigten Klimas und der kalkhaltigen Böden. Sie stehen unter

Naturschutz. Der europäische Kulturpark bei Bliesbruck-Reinheim erstreckt sich entlang der Blies und ermöglicht eine Zeitreise in die Keltenzeit

mit bedeutenden Grabfunden aus der Frühlathenezeit. Die Biosphäre Bliesgau lädt ein zu einer besonderen Sicht auf das Ökosystem Auwald.

Die Blies ist ein Nebenfluss der Saar. Sie ist starken Pegelschwankungen unterworfen und ändert dadurch auch ihren Charakter immer wieder.

Einige Wehre müssen bei der Tour überwunden werden.

 

 

Anfahrt

 

 

Reinheim  –   Bliesmengen-Bolchen ca. 5 Std. / ca. 17 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide 

 

 

Allgemeine Hinweise

 

Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung 

Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet 

 

Über Bliesbrücken (Bliesbruck), Bliesebersingen, Frauenberg, Bliesmengen-Bolchen nach BliesSchweyen 17 km. Bis Bliesgersweiler ca. 18 km. Bis Saargemünd ca. 20 km.

 

Wehre:  3, Frauenberg, Bliesmengen-Bolchen, Wehr Saargemünd

 

 

Einstiegstelle

 

Parkplatz in Reinheim an der Bliesbrücke, Keltenstraße

 

Link:   49°08'09.4"N 7°10'59.2"E               (49.135953, 7.183099)

 

 

 

Ausstiegsstelle

 

Link:   49°09'08.6"N 7°06'47.9"E                (49.152400, 7.113313)

 

Zieladresse: Bliesweg 8, 66399 Mandelbachtal

 

 

Rastplätze

 

Bliesbrücken, Frauenberg, Habkirchen

 

 

Sehenswertes/Besonderheiten

 

Zwischen Reinheim und Bliesbruck Europäischer Kulturpark, Blies-Schweyen Arboretum, Gallo-Römische Villa Reinheim, Ancien Moulin

Schuster, Römermuseum Bliesbruck

 

 

Streckenbeschreibung

 

Von Weiden bestandene Ufer prägen das Bild der Blies. Sie sind Reste ehemaliger großer Auenwälder, die sich einst vor der landwirtschaftlichen

Nutzung der Blies ausbreiteten. Mit ihren dichten Wasserwurzeln festigen die Weiden die Ufer auf natürliche Weise. Sie spenden Schatten im

Sommer und verhindern im Sommer die Erwärmung des Wassers. Mit etwas Glück sieht man einen Biber, wenn man leise genug ist. Die Blies-

auen sind Lebensräume für verschiedene Tierarten wie z.B. Eisvogel oder die Wasserspitzmaus. Vor oder nach der Kanutour lohnt sich ein 

Abstecher in die Bliesgau. Hier finden sich wilde Orchideen, aufgrund des relativ gemäßigten Klimas und der kalkhaltigen Böden. Sie stehen unter

Naturschutz. Der europäische Kulturpark bei Bliesbruck-Reinheim erstreckt sich entlang der Blies und ermöglicht eine Zeitreise in die Keltenzeit

mit bedeutenden Grabfunden aus der Frühlathenezeit. Die Biosphäre Bliesgau lädt ein zu einer besonderen Sicht auf das Ökosystem Auwald.

Die Blies ist ein Nebenfluss der Saar. Sie ist starken Pegelschwankungen unterworfen und ändert dadurch auch ihren Charakter immer wieder.

Einige Wehre müssen bei der Tour überwunden werden.

 

 

Anfahrt

 

 

 

Touren auf der Zembs Elsass

 

Rossfeld (F)      –         Krafft (F)  ca. Std. / ca. 19 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide

 

 

 

Allgemeine Hinweise

 

Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung

Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet

Einkaufen Drusenheim: Maxi E Leclerc bis 19:30h

Mindestabnahme: 4 Kanadier

Vorzugsweise im Frühjahr befahrbar in kleiner Gruppe

 

Wehre/Schleusen:  2

 

 

Einstiegstelle

 

Rossfeld an der Brücke des ehemaligen Waschhauses. Parkplätze in der Nähe vorhanden, direkt in Rossfeld

 

Link:   48°20'15.7"N 7°36'59.6"E            (48.337682, 7.616551)

 

 

Ausstiegsstelle

 

Brücke in Krafft, Frankreich

 

Link:   48°25'16.5"N 7°41'58.3"E            (48.421254, 7.699530)

 

Alternativ:

 

Link:   48°25'09.8"N 7°42'03.2"E            (48.419400, 7.700887)

 

 

Umsetzstelle Ill-Entlastungskanal:

 

Link:  

 

Umtragestelle in den Krummen Rhein

 

Link:   48°26'37.5"N 7°43'04.8"E            (48.443758, 7.718004)

 

Aussetzstelle Plobsheim:

 

Link:   48°27'49.7"N 7°43'38.4"E            (48.463800, 7.727339)

 

 

 

Rastplätze

 

Schleuse Erstein 79, Düker, (Rhein-Rhone-Kanal)

 

 

Sehenswertes/Besonderheiten

 

Rhein-Rhone-Kanal, Ornitologisches Observatorium Ill-Entlastungskanal

 

 

Streckenbeschreibung

 

Die Zembs ist Privatbesitz und man sollte sich deshalb bei einer Befahrung sehr diskret verhalten. Empfehlung Strecke Rossfeld-Gerstheim

empfehlenswert. Die Zembs lässt sich gut bis zum Düker am Plombsheimer See. Die Zembs mündet nicht in den Plombsheimer See, sondern wird darunter hindurchgeleitet. Das Reststück entlang des Plombsheimer Sees ist Naturschutzgebiet und ein Durchkommen schwierig. Die

Zembs wird dann später in die Ill und dem Krummen Rhein aufgenommen. Die Fahrt verläuft gemütlich und ohne Hindernisse durch Feld-Wald und Wiesen. Nach 7 km kommt ein Wehr. Um auf der Zembs zu bleiben, muß das Wehr umtragen werden. Ab dem Wehr wird es enger, Büsche behindern die Fahrt, Verhaue sind zu umtragen. Am Rhein-Rhone-Kanal müssen die Boote nach oben getragen werden. Man setzt dann in den Rhein-Rhone-Kanal ein um diesen zu überqueren. Hier kann man auch gut eine Rast einlegen. Das Ein- und Ausbooten bereitet wegen der sumpfigen Ufer Probleme. An einer großen Wasserfläche geht es dann links ab zum Düker Ill-Entlastungskanal. Das letzte Stück bis Krafft ist dann stehendes Gewässer. Weiterfahren möglich am Düker (12) rechts in den Plombsheimer See und paddelt bis zum Abgang (14), dann umtragen in den Krummen Rhein, als Aussetzstelle bietet sich Plombsheim an (27 km).

 

 

Anfahrt

 

A5, Ausfahrt Offenburg, L98 bis Landesgrenze, ab Grenze N353, erste Ausfahrt D468 Richtung Plombsheim, D468 weiter bis Krafft, vor der Brücke links ab Damm (Parkplatz)

Anfahrt Einsetzstelle weiter auf D468 bis Boofzheim, hier rechts ab. D5 über Herbsheim und D782 bis Rossfeld.

 

 

Orientierungspunkte

 

E   Einsetzstelle in Rossfeld

 

1    Brücke D5 in Herbsheim

 

2    Brücke D124

 

3    Teilung

 

4    Brücke

 

5    Brücke

 

6    Brücke D131

 

7    Brücke D426, Beginn Industriekomplex

  

8    Brücke

 

9    Brücke

 

10  Düker, links aussetzen, zum Überqueren in den RRK (Rhein-Rhone-Kanal) einsetzen, Rastplatz

 

11  Brücke in Krafft D468

 

12  Düker am Ill-Entlastungskanal, rechts aussetzen und in den Ill-Entlastungskanal einsetzen

 

A    Aussetzstelle an der Brücke in Krafft

 

13  Umtragestelle in den Krummen Rhein

 

14  Aussetzstelle Plobsheim

 

 

 

Touren auf dem Plauelbach

 

Kork   –      Rheinau-Freistett  ca. 5-6 Std. / ca. 18 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide

 

 

Allgemeine Hinweise

 

Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung

Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet

Mindestabnahme: 4 Kanadier

Ganzjährig befahrbar

4 Umtragestellen

 

Öffentliche Verkehrsanbindung vorhanden, Bahnhof Kork

 

Wehre: 4, Wehr mit Walze (2), Leutesheimer Mühle, Diersheimer Mühle, Stockfeldmühle

 

 

Einstiegstelle

 

Bei Kork. 

 

Link:   48°34'15.6"N 7°52'15.2"E           (48.570991, 7.870893)

 

 

 

Ausstiegsstelle

 

Aussetzstellen in Freistett, Stockfeldstraße oder Rheinstraße oder Mühlenstraße (Park)

 

Link:   48°40'19.7"N 7°56'05.9"E              (48.672141, 7.934975), Stockfeldstraße

 

Link:   48°40'07.2"N 7°55'54.1"E              (48.668665, 7.931690), Rheinstraße

 

Link:   48°40'45.7"N 7°56'17.4"E              (48.679348, 7.938172), Mühlenstraße

 

 

 

Rastplätze

 

Bodersweier, Diersheim

 

 

Sehenswertes/Besonderheiten

 

Westwallbunker

 

 

Streckenbeschreibung

 

Im Oberrheingebiet waren einst Hanf und Flachs bedeutende Kulturpflanzen. Die Verarbeitung der Pflanze zur Faser erfolgte durch Einweichen

der geernteten Pflanzen in Hanfrötzen. In den sogenannten Plaueln wurde, in einem zweiten Arbeitsschritt durch Fallhämmer und Stampfen die Rinde entfernt und die Fasern weichgeklopft. Nachdem der badische Hanfbau nicht mehr mit dem Ausländischen konkurrieren konnte gingen die Plaueln entweder ein oder aber sie wurden mit ihren Wasserkraftanlagen zum Grundstock neuer Fabriken. Die Bezeichnung Plauelbach blieb aber oft erhalten. Der paddelbare aber wenig befahrene Plauelbach wird bei Willstätt au der alten Kinzig abgezweigt. Das erste Teilstück durch Odelshofen und Kork ist durch die vielen nicht unterfahr-baren Brücken für Paddler uninteressant und wir Mühlbach genannt.

 

Zur Befahrung dieses Gewässers, ab Kork Plauelbach genannt, setzt man am Ortsausgang von Kork in der  Verlängerung der Andreas-Kratt-Straße nach dem Bahnübergang ein. Zunächst ist der Bach sehr eng und überragende Bäume, Büsche und Brombeerranken verhindern eine flotte Fahrt. Das Wehr an der Korker Mühle wurde schon vor langer Zeit eingeschleift. Die Brücke vor Querbach mit Wehr und Walze muss umtragen werden. Nach der Brücke B36 verläuft der Plauelbach ca. 500 m parallel zur Straße. Der unter der ehemaligen Bodersweirer Mühle liegende kleine Abfall ist gut fahrbar aber wohl nicht ohne Grundberührung, die Durchfahrtshöhe ist bei Normalwasserstand aber voll ausreichend. Nach Bodersweier mündet von links der Mühlbach, ab hier ist man im Unklaren über die Gewässerbezeichnung. Es findet sich auf den Karten bis Diersheim kein Gewässername. An der Leutesheimer Mühle an der man gut eine Rast einlegen kann, muss etwas 100m umtragen werden. Von rechts mündet der Rinnbach und kurz danach könnte man am Wehr links umsetzen und im kleinen Bach zum Gieselbach paddeln, der wiederum in das Groschenwasser mündet. Wir halten uns rechts und kommen nach ca. 500 m zum Ortsanfang von Diersheim. Von den ersten Häusern setzt man rechts aus, denn im Ort vor der Brücke gibt es keine Anlandemöglichkeit. Wer die Boote nicht tragen möchte, sollte einen Bootswagen dabeihaben um die ca. 400 m Umtragestrecke zu bewältigen. Nach Diersheim erscheint in den Karten der Name Mühlbach für unser Gewässer. Von rechts mündet der Holchenbach und bald danach kommt man zur Stockfeldmühle. Das Umtragen kann rechts, gute Aussetzstelle und schlechte Einsetzstelle oder links, um die Stockfeldmühle, erfolgen. Zum Beenden der Fahrt sucht man sich an der Stockfeldstraße (verläuft entlang des Bachs) oder der Rheinstraße eine geeignete Aussetzstelle. Man kann bis ans Ortsende paddeln und findet am kleinen Park in der

Mühlenstraße eine gute Aussetzstelle.

 

 

Orientierungspunkte

 

E    Einsetzstelle bei Kork

 

1     Korker Mühle, Wehr geschleift

 

2     Niedrige Brücke, darunter Wehr mit Walze, umtragen

 

3.    Brücke, kurz danach Brücke K5319

 

4.    Brücke B36

 

5.    Brücke, danach überhaupt, unter dem Bauwerk Schwall, normalerweise befahrbar, aber Grundberührung

 

6     Kurz hintereinander 2 Stege

 

7     Links Mündung des Mühlbachs, Bezeichnung auf Googlemaps als Mühlbach weiterbenutzt

 

8     Leutesheimer Mühle, Wehr, rechts umtragen

 

9     Straßenbrücke

 

10   Rechts Mündung des Rinnbachs

 

11   Links Abgang zum Gießelbach, rechts weiterfahren

 

12   Umtragestelle Diersheimer Mühle, vor Bebauung rechts aussetzen ca. 200m umtragen (Bootswagen). Nach der Mühle rechts einsetzen

 

13   Straßenbrücke K5373

 

14   Rechts Mündung des Holchenbachs

 

15   Stockfeldmühle, Brücke L87, rechts oder links umtragen

 

A     Aussetzstellen in Freistett, Stockfeldstraße oder Rheinstraße oder Mühlenstraße (Park)

 

 

Anfahrt

 

 

Touren auf der Rems

 

Weinstadt-Endersbach  –  Waiblingen ca. 5-6 Std. / ca. 19 Fkm inkl. Pausen Tagestour mit Guide

 

 

Allgemeine Hinweise

 

Leichter Schwierigkeitsgrad, geringe Strömung

Für Anfänger, Familien und Schulklassen geeignet

Mindestabnahme: 4 Kanadier

 

Wehre: 2 Wehr Birkelstraße, Mühlweg-Beinstein, ab Waiblingen weitere 2 Wehre, Hegnacher Wehr, Vogelmühle

 

 

Einstiegstelle

 

Gute obere Einsatzstelle in Remshalden Günther-Irmscher-Straße 10, 

Link:  48°48'40.4"N 9°25'08.1"E                     (48.8112266,9.4189094)                

linke Flussseite bei einer Treppe zum Fluß, nachfolgend Fluss schmal, tief eingeschnitten mit teilweise flotter Strömung

 

Ausstiegsstelle

 

Treppe zur Mühläckerstr. keine Dauerparkplätze

Link:   48°52'02.4"N 9°16'56.5"E                    (48.867333, 9.282361)

 

Neckar 170,1 km auf der rechten Seite hinter der Neckarinsel guter Ausstieg zum kostenlosen Parkplatz Rathaus RemseckNeckar 169,0 Straßenbrücke Hochberg, gute Ausstiegsmöglichkeit links unter der Brücke mit Weg zu einem Parkplatz direkt nach Brückelinks (Straße: Rainwiesen rechts in Sackgasse fahren und dort parken,

 

Rastplätze

 

Auf der linken Seite Raststelle Remsstrand in Waiblingen

 

Sehenswertes/Besonderheiten

 

Schwaneninsel, "Mann auf Seepferdchen"

Streckenbeschreibung

Die Rems entspring am Fuße der Schwäbischen Alb und fließt über Schwäbisch Gmund, Schorndorf und Waiblingen bis zum  Neckar. Rast-

plätze und Stege bei den Wehren sind neu angelegt. Auch auf der Rems kann die einzigartige Schönheit des Flusstals erlebt werden. Die 

gleitende Fortbewegung auf dem Wasser, das eindrucksvolle Panorama auf reizvolle Uferlandschaften und die Silhouette der Waiblinger Altstadt

sind ein Erlebnis. Die Strecke von Weinstadt-Endersbach bis Waiblingen ist eine landschaftlich reizvolle Tour. Die Strecke von Weinstadt-Enders-

bach bis Waiblingen ist eine landschaftlich reizvolle Tour. Die Rems ist ein ruhiger Fluss mit geringer Strömung, besonders zwischen den Wehren,

was sie gut für Anfänger und Familien mit Kindern macht. Sie hat wenig Schwallstellen. Ab Waiblingen fließt die Rems durch ein sehr schönes

Naturschutzgebiet. Die Rems ist auch Heimat für viele weitere Tier- und Pflanzenarten. Die Durchfahrt durch Waiblingen ist empfehlenswert,

allerdings mit mindestens einer weiten Umtragungsstelle verbunden. 

 

Am umweltverträglichsten paddelt man auf dem Abschnitt zwischen Weinstadt und Waiblingen aber generell von Juli bis September. Aus Natur-

schutzgründen sollte die Rems nur in einer Kleingruppe befahren und der Mindestpegel (Neustadt Rems 65 cm) unbedingt beachtet werden.

 

 

Anfahrt